Griechenland :
Der Bedarf an Wunderheilern ist gedeckt

Michael Martens
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Griechenland hat entschieden – und Griechenland will Kyriakos Mitsotakis (links), Präsident der konservativen bisherigen Oppositionspartei Nea Dimokratia.
Griechenland hat entschieden – und Griechenland will Kyriakos Mitsotakis (links), Präsident der konservativen bisherigen Oppositionspartei Nea Dimokratia.dpa

Vor vier Jahren hielt Griechenland Europa und die Finanzwelt in Atem. Viele glaubten den Versprechungen von Tsipras und Varoufakis, die Schuldenkrise ließe sich einfach wegzaubern. Heute setzen nur noch wenige auf politische Illusionskünstler.

Man hört in letzter Zeit wenig von den Griechinnen. (Griechen sind im folgenden Text immer mitgemeint.) Es ist still um sie geworden wie um alternde Operndiven oder greise Schauspieler, die zwar früher auf den großen Bühnen der Welt zu Hause waren, dies nun aber nur noch in ihren abgedunkelten Wohnungen sind, wo sie den großen Zeiten hinterhertrauern und abends Kekse in Milch tunken, da sie nicht mehr gut kauen können.

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