Neue Repressionen in Russland :
Gericht stuft Nawalnyjs Organisationen als „extremistisch“ ein

Lesezeit:
Alexej Nawalnyj bei einer Anhörung in einem Moskauer Bezirksgericht am 20. Februar
Alexej Nawalnyj bei einer Anhörung in einem Moskauer Bezirksgericht am 20. FebruarAP

Mit der Einstufung von Alexej Nawalnyjs Organisationen als „extremistisch“ drohen zahlreiche neue Strafverfahren und ein Ausschluss seiner Anhänger von Wahlen. Die politische Verfolgung in Russland nimmt immer weiter zu.

Einerseits war die Entscheidung Formsache: Ein Moskauer Gericht hat am späten Mittwochabend drei Organisationen des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalnyj als „extremistisch“ eingestuft. Mitarbeitern, Spendern und Sympathisanten der Stiftung zum Kampf gegen Korruption (FBK), einer als Ersatz dieser von Schadensersatzklagen überhäuften Organisation gegründeten weiteren Stiftung, sowie der „Stäbe“ genannten Regionalvertretungen Nawalnyjs droht jetzt noch schärfere Verfolgung. Die Anwälte kündigten an, Rechtsmittel einzulegen.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Vermessungsingenieur (m/w/d)
Landratsamt Bodenseekreis
Zum Stellenmarkt