Deutschland und Türkei :
Späte Einsicht

Klaus-Dieter Frankenberger
Ein Kommentar von
Lesezeit:
Ziemlich zerrüttetes Verhältnis: Europa und die Türkei
Ziemlich zerrüttetes Verhältnis: Europa und die Türkeidpa

Offenkundig hat die Entschlossenheit der Kanzlerin und ihres Herausforderers Eindruck in Ankara gemacht. Selbst wenn dahinsteht, was aus der Festlegung am Ende werden wird.

Man kann nur mutmaßen, warum die Türkei einen der zuletzt festgenommenen deutschen Staatsbürger wieder freigelassen hat. Vielleicht war die Führung von dem Ton überrascht, den die Bundeskanzlerin und insbesondere der SPD-Herausforderer während ihres sogenannten Duells in Richtung Ankara angeschlagen hatten. Sollte er, Martin Schulz, Kanzler werden, werde er die Verhandlungen über den EU-Beitritt der Türkei stoppen; Angela Merkel äußerte sich weniger entschieden, erinnerte aber daran, dass sie, anders als Koalitionspartner SPD und Kandidat Schulz, schon immer gegen den Beitritt gewesen sei. Offenkundig hat das Eindruck in Ankara gemacht, selbst wenn dahinsteht, was aus der Festlegung am Ende werden wird – zumal für einen Abbruch der Gespräche die Zustimmung aller EU-Mitglieder notwendig ist. Man wird sehen, ob die neue Regierung nach der Wahl tatsächlich einen harten Kurs in der Türkei-Politik verfolgen wird.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Bauingenieur*in, Verkehrs-, Stadt- bzw. Raumplaner*in, Geograf*in (m/w/d)
Landesbetrieb Straßenbau Nordrhein-Westfalen (Straßen.NRW)
Zum Stellenmarkt