FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Frankreichs Russlandpolitik :
Fillon will kein Schröder sein

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Vor dem Ausschuss: François Fillon sagt, „keinen Cent“ vom Kreml oder russischen Staatsunternehmen angenommen zu haben.
Vor dem Ausschuss: François Fillon sagt, „keinen Cent“ vom Kreml oder russischen Staatsunternehmen angenommen zu haben.EPA

Ein Untersuchungsausschuss der französischen Nationalversammlung beschäftigt sich mit den Verbindungen zu Russland. Der frühere Premierminister François Fillon verteidigt die Annäherung an Wladimir Putin.

Den Titel des französischen Gerhard Schröder weist François Fillon weit von sich. Der 69 Jahre alte frühere rechtsbürgerliche Premierminister hat vor dem parlamentarischen Untersuchungsausschuss „über die politische, wirtschaftliche und finanzielle Einmischung ausländischer Mächte“ ausgesagt, „keinen Cent“ vom Kreml oder russischen Staatsunternehmen angenommen zu haben. Er verwies darauf, dass er – im Gegensatz zu Schröder – unmittelbar nach dem russischen Angriff auf die Ukraine seine Ämter in den Aufsichtsräten des russischen Erdöl- und Energieunternehmens Zarubezhneft und des Petrochemiekonzerns Sibur niedergelegt habe. Das habe er als seine patriotische Pflicht empfunden. „Mein Land steht im Konflikt mit Russland“, sagte er mehrmals.

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