Welt nach dem 11. September :
Krise als Dauerzustand

Klaus-Dieter Frankenberger
Ein Kommentar von
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Der Anschlag auf das World Trade Center markiert den Beginn der anhaltenden Krisen.
Der Anschlag auf das World Trade Center markiert den Beginn der anhaltenden Krisen.dpa

Auch wenn es schon vor dem 11.September Anschläge von Al Qaida gegeben hat, gilt der Angriff auf das World Trade Center doch als Beginn einer Epoche der Verunsicherung. Seitdem reiht sich Krise an Krise - auch in Europa.

Es gab schon vor dem 11. September Anschläge von Al Qaida, doch waren Herkunft, Führung und Ziele des Terrornetzwerks allenfalls Fachleuten und einigen Beamten in den Sicherheitsbehörden bekannt. Das änderte sich mit den Angriffen auf New York und Washington schlagartig: Seit an jenem Spätsommertag 2001 Flugzeuge zu Raketen umfunktioniert wurden, rangiert der islamistisch inspirierte Terrorismus auf der Skala weltpolitischer Bedrohungen ganz weit oben. Von der Terrormiliz „Islamischer Staat“, die sich in Syrien und im Irak eine territoriale Basis geschaffen hat und Al Qaida an Wirkung, Brutalität und Gefährlichkeit offenkundig in den Schatten stellt, geht eine Gefahr aus, die nicht so bald verschwinden wird. Tatsächlich wird die Bedrohungslandschaft immer größer.

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