FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Europäisches Parlament :
Missmutig zurück aus der Sommerpause

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EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 2024 im Europäischen Parlament in Straßburg
EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen 2024 im Europäischen Parlament in Straßburgdpa

Der Ärger nach dem Zolldeal mit Trump ist groß, die Kritik an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen wächst. Schon werden wieder Unterschriften für ein Misstrauensvotum gesammelt.

Schlecht gelaunt sind viele Europaabgeordnete am Montag in Straßburg eingetroffen – zur parlamentarischen Rentrée. Das galt besonders für Vertreter von proeuropäischen Parteien. Sie hatten sich schon in der vergangenen Woche zu Wort gemeldet. „Das war ein schlechter Sommer für Europa“, sagte etwa Bas Eickhout, Ko-Vorsitzender der Grünen-Fraktion. Damit meinte er nicht nur das Treffen von US-Präsident Donald Trump mit dem russischen Staatschef Wladimir Putin in Alaska, sondern auch die Zollvereinbarung mit den Vereinigten Staaten. Der SPD-Europaabgeordnete René Repasi sprach von einem „Angriff auf das Herz der europäischen Integration“, weil die EU-Kommission einseitig Zölle für Amerika abschaffe und damit gegen die Regeln der Welthandelsorganisation verstoße.

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