EU und Verteidigung : Wie eine Operation am offenen Herzen

Bei der Klausur des Europäischen Rats geht es um die neuen Spannungen mit Amerika. Uneinigkeiten gibt es darüber, wie gemeinsame Rüstungsgüter finanziert werden sollen.
Mitunter klang es am Montag so, als seien die Vereinigten Staaten gerade die größte Bedrohung Europas. „Wenn jemand einen Handelskrieg will, dann kriegt er ihn“, sagte der luxemburgische Ministerpräsident Luc Frieden, als er nach den Zoll-Drohungen des neuen US-Präsidenten Donald Trump gefragt wurde. Der finnische Ministerpräsident Petteri Orpo antwortete so: „Ich will keinen Krieg beginnen, sondern ich will Verhandlungen beginnen.“ Sein polnischer Kollege Donald Tusk, der immer um ein gutes Verhältnis zu Washington bemüht ist, sagte, man müsse „völlig unnötige Handelskriege“ vermeiden.
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