Trotz „Gotteslästerung“ : EKD-Ratsvorsitzende will Kontakt nach Moskau nicht abbrechen

Die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus wirft dem russisch-orthodoxen Patriarchen Kyrill „Gotteslästerung“ vor. Sie warnt aber auch vor einer „geschichtstheologischen Überhöhung“ der Verteidigung der Ukraine.
Die EKD-Ratsvorsitzende Annette Kurschus hat vor einer weltanschaulichen Überhöhung des Kriegs in der Ukraine gewarnt. Wenn der Moskauer Patriarch Kyrill den russischen Angriffskrieg unterstütze und dabei Gott „vor den eigenen Karren“ spanne, sei das „Gotteslästerung“. Man dürfe die Verteidigung der Ukraine allerdings ebenfalls nicht „als Verteidigung westlicher Werte“ idealisieren, sagte die EKD-Ratsvorsitzende. „Auch hier wittere ich eine geschichtstheologische Überhöhung“.
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