Gegen das Staatsfernsehen :
Ein Reporter will Chinas Blick auf den Krieg verändern

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Wang Zhian fiel in China in Ungnade und lebt jetzt in Japan.
Wang Zhian fiel in China in Ungnade und lebt jetzt in Japan.Visual China Group/Getty Images

Siebzehn Jahre lang arbeitete Wang Zhi’an für das chinesische Staatsfernsehen. Dann fiel er in Ungnade. Jetzt veröffentlicht er Videokommentare aus der Ukraine – und erreicht damit Hunderttausende Zuschauer.

Siebzehn Jahre lang hat Wang Zhi’an für das chinesische Staatsfernsehen gearbeitet. Später wechselte er zur Parteizeitung „Beijing News“. Vor drei Jahren fiel er in Ungnade. Wang wurde aus allen sozialen Netzwerken in China verbannt, verlor seinen Job und zog nach Japan. Seither veröffentlicht er Videokommentare auf Youtube und erreicht damit Hunderttausende Zuschauer. Seit einer Woche ist er in der Ukraine unterwegs. Sein Ziel: die offizielle chinesische Berichterstattung über den russischen Angriffskrieg infrage zu stellen.

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