Migrationskrise in Belarus :
Lukaschenkos doppeltes Spiel

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Das von der belarussischen Staatsagentur BelTA via AP zur Verfügung gestellte Foto zeigt Machthaber Alexandr Lukaschenko am 26. November in Brusgi
Das von der belarussischen Staatsagentur BelTA via AP zur Verfügung gestellte Foto zeigt Machthaber Alexandr Lukaschenko am 26. November in Brusgidpa

Der Minsker Machthaber will einen Teil der Migranten im Land loswerden. Der andere soll bleiben und dient Alexandr Lukaschenko als Faustpfand. Ihnen verspricht er, dass Deutschland sie aufnimmt.

Das belarussische Regime setzt im Umgang mit den Migranten, die hoffen, in die EU und besonders nach Deutschland zu kommen, nun auf eine doppelte Taktik: Ein Teil soll Belarus verlassen, um ihre Hoffnungen und Tausende Dollar ärmer. Ein anderer Teil soll vorerst im Land bleiben, um Druck auf die westlichen Gegner auszuüben. Diese Menschen dienen als Faustpfand von Machthaber Alexandr Lukaschenko, dessen Kontrolle auch internationale Helfer nicht schmälern sollen. Unter Druck der Europäischen Union hat unter anderen die Staatsfluglinie des Iraks, aus dessen Autonomer Region Kurdistan die meisten Migranten stammen, reguläre Flüge nach Minsk eingestellt. Doch immer wieder gibt es nun Sonderflüge von Iraqi Airways nach Arbil, die Hauptstadt Kurdistans, die angeblich die Regierung in Bagdad bezahlt.

FAZ

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