Nach gekürzter US-Hilfe : In Myanmar danken sie jetzt Peking

Nach der Erdbebenkatastrophe in Myanmar macht sich der Kahlschlag in der amerikanischen Auslandshilfe bemerkbar. In die Lücke stößt der Systemrivale vor.
Mehr als eine Woche nach dem schweren Erdbeben in Myanmar erreichen zunehmend Hilfsgüter die Menschen in dem Katastrophengebiet. Bis zu 20 Länder haben Materialien und Rettungsteams in das vom Bürgerkrieg zerrüttete Land geschickt. Doch die USA, die auch gerade in Südostasien in Krisenzeiten häufig in vorderster Linie im Einsatz waren, um Menschen aus Trümmern zu ziehen, sie in Hubschraubern in Sicherheit zu bringen und sie mit Wasser und Nahrung zu versorgen, treten diesmal deutlich weniger in Erscheinung. Dabei hatte US-Präsident Donald Trump relativ früh nach dem Beben der Stärke 7,7 am Freitag erklärt, dass Washington auch den Opfern dieser Katastrophe zur Seite stehen würde. Die angekündigten zwei Millionen Dollar an Soforthilfe liegen dabei in etwa auf dem Niveau dessen, was auch Länder wie Südkorea, Australien und Malaysia versprochen haben.
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