Neue Zeitrechnung in Hongkong :
Das Ende von „Ein Land, zwei Systeme“

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Applaus, Applaus: Chinas Präsident Xi Jinping erscheint zur Eröffnungssitzung der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes.
Applaus, Applaus: Chinas Präsident Xi Jinping erscheint zur Eröffnungssitzung der Politischen Konsultativkonferenz des chinesischen Volkes.dpa

Der chinesische Volkskongress will das Wahlsystem in Hongkong ändern. Das pro-demokratische Lager soll künftig keine politischen Ämter mehr besetzen können.

Chinas Nationaler Volkskongress will das politische System in Hongkong grundlegend umbauen, sodass oppositionelle Kräfte dort in Zukunft kaum noch eine Stimme haben. Erste Details der Pläne wurden am Freitag zum Auftakt der diesjährigen Sitzung des chinesischen Scheinparlaments bekannt. Der stellvertretende Vorsitzende des Ständigen Ausschusses, Wang Chen, sprach euphemistisch von einem „demokratischen Wahlsystem mit Hongkonger Charakteristika“. Die Änderungen seien nötig, um „Schlupflöcher“ zu schließen, die „Anti-China-Kräfte“ 2019 genutzt hätten, um Chaos in der Stadt zu verbreiten.

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