Chat-Affären in Österreich :
Kurz kritisiert Vorverurteilung nach Tod eines Spitzenbeamten

Lesezeit:
Der frühere österreichische Kanzler Kurz Mitte Oktober vor Gericht.
Der frühere österreichische Kanzler Kurz Mitte Oktober vor Gericht.dpa

Ein suspendierter Sektionschef des Wiener Justizministeriums begeht Suizid. Er stand im Zuge von Chat-Affären in der Kritik. Ein Pranger wie im Mittelalter, sagt Ex-Kanzler Sebastian Kurz und fordert mehr Nachdenklichkeit.

Der Tod eines suspendierten Spitzenbeamten durch Suizid hat in Österreich zu einer Debatte über öffentliche Vorverurteilung und womöglich übereifrige Strafverfolgung geführt. Christian Pilnacek war Sektionschef im Justizministerium, einer jener mächtigen Beamten, von dem das Bonmot kursierte, dass es gleichgültig sei, wer unter ihm Minister war. Wegen Vorwürfen des Amtsmissbrauchs und Geheimnisverrats wurde er vor mehr als zwei Jahren vom Dienst entbunden. Bis dato war keiner der Vorwürfe gerichtlich oder disziplinarrechtlich festgestellt worden, in einem Verfahren wurde er bereits rechtskräftig freigesprochen. Deshalb war bereits von seiner bevorstehenden Rückkehr ins Ministerium die Rede.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Specialist System-Engineer (w/m/d)
IT-Systemhaus der Bundesagentur für Arbeit
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Erzieher (m/w/d)
Evangelische Stiftung Tannenhof
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Netzwerkmanager Cybersecurity (m/w/d)
saaris - saarland innovation und standort GmbH
Zum Stellenmarkt