Migration aus Mexiko :
Biden für Entschädigung für an Grenze getrennte Familien

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„Wenn du – egal, ob legal oder illegal – über die Grenze kommst und du verlierst dein Kind, dann steht dir eine Art von Entschädigung zu“: Joe Biden am Samstag im Weißen Haus in Washington
„Wenn du – egal, ob legal oder illegal – über die Grenze kommst und du verlierst dein Kind, dann steht dir eine Art von Entschädigung zu“: Joe Biden am Samstag im Weißen Haus in WashingtonAFP

Dass Eltern unter seinem Vorgänger Trump an der Grenze zu Mexiko ihre Kinder weggenommen wurden, nennt der amerikanische Präsident eine „empörende Praxis“. Wie eine Entschädigung für Betroffene aussehen könnte, lässt er offen.

Der amerikanische Präsident Joe Biden hat sich für Zahlungen an jene Migrantenfamilien ausgesprochen, denen unter seinem Vorgänger Donald Trump an der Grenze zu Mexiko die Kinder weggenommen worden waren. Dies sei eine „empörende Praxis der vorherigen Regierung“ gewesen, sagte Biden am Samstag vor Journalisten im Weißen Haus. Wie die Entschädigung aussehen könnte, ließ der Präsident offen.

„Wenn du – egal, ob legal oder illegal – über die Grenze kommst und du verlierst dein Kind, es ist einfach weg, dann steht dir eine Art von Entschädigung zu“, sagte Biden. „Wie diese aussehen könnte, das weiß ich nicht.“

Laut einem Bericht des Wall Street Journals von Ende Oktober verhandeln Justiz- und Innenministerium derzeit mit betroffenen Familien, die die amerikanische Regierung verklagt haben. Die Zahlungen könnten sich auf bis zu 450.000 Dollar (390.000 Euro) belaufen. Diese Zahl wurde von Biden nun aber zurückgewiesen.

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Der frühere amerikanische Präsident Trump hatte im Kampf gegen illegale Einwanderung auf eine harte Linie gesetzt. Im Zuge einer Politik der „Null Toleranz“ wurden fast 4000 Kinder an der Grenze von ihren Eltern getrennt. Während die Minderjährigen in gesonderte Unterkünfte gebracht wurden, kamen ihre Eltern in Haft und wurden in vielen Fällen abgeschoben. In den bisher letzten offiziellen Angaben der Regierung dazu hieß es im Juni, dass noch immer mehr als 2000 Kinder nicht wieder mit ihren Familien vereint seien.

dpa

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