Besuch in Xinjiang : Läuft Bachelet in eine Falle?

Die Menschenrechtskommissarin der Vereinten Nationen steht wegen ihrer China-Reise in der Kritik. Am Samstagnachmittag will sie eine Bilanz ziehen. Die Vereinigten Staaten kritisieren, dass sie überhaupt dort war.
Der Erwartungsdruck wird groß sein, wenn Michelle Bachelet an diesem Samstag auf einer Pressekonferenz eine erste Bilanz ihres Besuchs in der chinesischen Region Xinjiang zieht. Die Vereinigten Staaten halten der Hohen Kommissarin für Menschenrechte der Vereinten Nationen vor, dass es ein „Fehler“ gewesen sei, „unter diesen Bedingungen“ überhaupt anzureisen. Ein Zusammenschluss von Menschenrechtsorganisationen äußerte die Sorge, dass Bachelet dabei sei, „in eine Falle zu laufen“. Eine Allianz aus 38 europäischen Abgeordneten sieht „die Glaubwürdigkeit des Amtes“ in Gefahr, wenn es der Kommissarin nicht gelinge, „Zugang für eine bedeutsame Untersuchung“ zu erhalten.


