Wahlkampf in Amerika : Entscheidungsjahr für eine verletzte Nation

Es wird das politische Ereignis des Jahres: Der amerikanische Wahlkampf, ein fast mythisches Spektakel in Sachen Persönlichkeit, Geld und Demokratie. Das Land ist gereizt – viele wollen, dass die verwundete Nation der Welt wieder die Faust zeigt. Ein Kommentar.
In wenigen Wochen beginnt im Mittleren Westen der Vereinigten Staaten, dort, wo in schöner Politromantik das Herz des Landes schlägt, das Ausleseverfahren, das seinen Höhepunkt in der Wahl eines neuen Präsidenten im November finden wird. Seit Jahrzehnten schon stehen die Wählerversammlungen im ländlich geprägten Bundesstaat Iowa am Anfang des amerikanischen Wahlkalenders; sie sind der fast mythisch aufgeladene Auftakt eines einzigartigen Spektakels in Sachen Persönlichkeit, Geld und praktischer Demokratie. War der Wettbewerb um die Präsidentschaftskandidatur der beiden großen Parteien schon bislang nichts für Liebhaber des gepflegten Diskurses, so wird es fortan erst recht rustikal zugehen.


