Zivilgesellschaft in Algerien : Wie die Behörden gegen Menschenrechtler vorgehen

In Algerien hat ein Gericht jetzt auch die älteste und wichtigste Menschenrechtsorganisation des Landes verboten. Immer mehr unabhängige Stimmen verstummen, auch im Mediensektor.
Sie ist die älteste unabhängige Menschenrechtsorganisation in Algerien. 1985 wurde die „Algerische Liga zur Verteidigung der Menschenrechte“ (LADDH) gegründet. Seitdem kämpfte sie gegen staatliche Repression, setzte sich für die Rechte von Dissidenten, Minderheiten und Protestbewegungen ein. Zuletzt für die Demonstranten des Hirak, die sich seit 2019 friedlich für einen demokratischen Regimewechsel einsetzen.
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