Aung San Suu Kyi : Myanmars vergessene Heldin

Um die einstige Demokratieikone ist es still geworden. Das liegt nicht nur daran, dass es von ihr keine Bilder mehr gibt. Für Idole wie sie scheint es keinen Platz mehr zu geben.
Aung San Suu Kyi wird am kommenden Donnerstag achtzig Jahre alt. Zahlreiche Medien werden dann, wie zu solchen Anlässen üblich, Rückblicke auf ihr bewegtes Leben veröffentlichen. Als Tochter des Nationalhelden Aung San war „die Lady“ geradezu dafür geschaffen, für ihr geschundenes Land in die Bresche zu springen. Ihr Einsatz für die Demokratiebewegung geschah unter hohen persönlichen Opfern. Mehr als 15 Jahre lang hatte das Militärregime sie in ihrer Seevilla in Yangon unter Hausarrest gestellt. Ihre beiden Söhne wuchsen weitgehend ohne ihre Mutter auf, ihr britischer Ehemann verstarb in relativ jungen Jahren in ihrer Abwesenheit an Krebs.
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