Bayerischer Innenminister : „Unding, dass Anis Amri einreisen konnte“

Joachim Herrmann sagt, der Terrorverdächtige hätte mit den von der CSU geforderten Transitzonen nicht einreisen können. Außerdem würden Gesichtserkennungssysteme in der Fahndung erheblich helfen.
Der bayerische Innenminister Joachim Herrmann (CSU) kritisiert nach dem Anschlag in Berlin den aus seiner Sicht mangelnden Schutz deutscher Grenzen. „Gäbe es die von der CSU geforderten Transitzentren an deutschen Grenzen, dann könnte jemand wie Anis Amri in Deutschland nicht frei herumreisen. Denn bei Zweifeln an der Identität und so einem Vorleben gäbe es dann schon keine Einreise in das Bundesgebiet. Das ist ein Unding, dass Amri überhaupt einreisen konnte“, sagte Herrmann am Donnerstag FAZ.NET.





