60 Tote :
Streit um Verantwortung für Angriff im Jemen

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Das zerstörte Dach des Gefängnisses in der jemenitischen Provinz Saada
Das zerstörte Dach des Gefängnisses in der jemenitischen Provinz SaadaReuters

Ein Gefängnis in der Provinz Saada sei nicht wissentlich bombardiert worden, sagt das von Saudi-Arabien geführte Militär-Bündnis. Das Ziel habe auf keiner Nicht-Angriffs-Liste gestanden.

Das von Saudi-Arabien geführte Militär-Bündnis gegen Huthi-Rebellen im Jemen hat Berichte über einen wissentlichen Angriff auf ein Gefängnis mit mehr als 60 Toten zurückgewiesen. Das Gebäude in der Provinz Saada sei nicht als verbotenes Ziel ausgewiesen gewesen, sagte ein Sprecher der Allianz am Samstag der saudischen Nachrichtenagentur SPA. Es stehe nicht auf den mit dem Büro für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten im Jemen (OCHA) vereinbarten Nicht-Angriffs-Listen und sei auch nicht vom Internationalem Komitee vom Roten Kreuz (IKRK) gemeldet gewesen. Es falle zudem nicht unter die Dritte Genfer Konvention für Kriegsgefangene. Man werde das OCHA und das IKRK über Fakten und Details des Einsatzes informieren.

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