Worüber wir auch streiten sollten
Nun ist das passiert, was die meisten Parteien verhindern wollten: Die Zuwanderung dominiert den Wahlkampf. Doch das wird der Lebenswirklichkeit vieler Wähler nicht gerecht.
Nun ist das passiert, was die meisten Parteien verhindern wollten: Die Zuwanderung dominiert den Wahlkampf. Doch das wird der Lebenswirklichkeit vieler Wähler nicht gerecht.
Von der Ampel hat sich Christian Gülich mehr erhofft. Seine Stimme wird er wohl nicht mehr der FDP geben. Die Interviewreihe „Sieben Fragen, sieben Antworten“.
Die Erfolge der extremen Parteien haben den Fokus auf strukturschwache Regionen in Deutschland gelenkt. Dort breiten sich Gefühle des Abgehängtseins und eine wachsende Unzufriedenheit mit der Regierung aus. Zu tun gibt es einiges.
In Frankreich sind erfolgreiche Handballtalente mit Migrationshintergrund zu einer unverzichtbaren Konstante geworden. Auch der deutsche Verband hat das Potential von Zuwanderung für sich erkannt.
Auch wenn Merkel Merz in den Rücken fällt: CDU und CSU dürfen in der Migrationspolitik nicht Gefangene von SPD und Grünen bleiben. Das würde die AfD stärken.
Der kanadische Premier musste gehen, weil seine Bürger ihn für Wohnungsnot, hohe Zuwanderung und vor allem die Wirtschaftsmisere verantwortlich machen. Donald Trump könnte diese allerdings verschlimmern.
Ein Araber, der zugleich Islamhasser ist – Taleb Al A. passt nicht ins Klischee, das die AfD gern beschwört. Die Partei konzentriert sich darum auf Behördenkritik.
Gerne wird auf die Politik geschimpft. Diese wirtschaftlichen Indikatoren zeigen: Unsere Erinnerungen an „Good old Germany“ sind zum Teil auch verklärt. Rückblickend betrachtet ging es immer nach oben.
Vier Jahre nach dem Scheitern des Rahmenabkommens stellen EU und Schweiz ihr Verhältnis auf eine neue Grundlage. Wann das Abkommen in Kraft treten kann, ist aber offen.
Ärzte, Pfleger, Krankenschwestern: Ohne Zuwanderung kollabiert das Gesundheitswesen. Um das zu erkennen, braucht es die Syrien-Debatte nicht.
Deutschland benötigt einer Studie zufolge jedes Jahr knapp 290.000 Zuwanderer als Arbeitskräfte. Zwischen den Bundesländern gibt es dabei große Unterschiede.
Die Ampelfraktionen und die Union haben sich auf eine Antisemitismus-Resolution geeinigt. Es geht dabei auch um die Rolle von Zuwanderung aus bestimmten Regionen und das Asylrecht.
In Umfragen unter Zuwanderern schneidet Deutschland nicht gut ab. Das könnte auch an der Tabuisierung von deren kulturellen Herkünften liegen. Regeln allein schaffen offenbar keine Zugehörigkeit.
In der F.A.Z. haben Cem Özdemir und Ninve Ermagan ein Tabuthema der Linken aufgegriffen: Die Gewalt von patriarchal geprägten Männern an Frauen. Wie wichtig das ist, deuten die Reaktionen an. Insbesondere ein offener Brief.
Beim wahlentscheidenden Thema kommt es auf den Unterschied zwischen Aslysuchenden und Arbeitsmigranten an: Was wir Zuwanderern in diesem Land geben wollen – und was wir von ihnen fordern müssen.
Der Bundespräsident fordert Ampelregierung und Union zur Verständigung im Streit über die Migrationspolitik auf. Es sei ihre Aufgabe, „Lösungen für Fragen zu erarbeiten, die viele Bürgerinnen und Bürger umtreiben“.
Internationale Pressestimmen zum Wahlerfolg der AfD bei den Landtagswahlen in Thüringen und Sachsen.
Die Bundesregierung will ausländische Fachkräfte mit steuerlichen Anreizen ins Land locken. Das sorgt für Unruhe. Arbeitgeberpräsident Dulger sieht es als „falsches innenpolitisches Signal“. Wie machen es andere europäische Länder?
„Hesse ist, wer Hesse sein will“, sagte der frühere hessische Ministerpräsident Georg-August Zinn. Auch heute ist der Zuzug in das Bundesland weiterhin hoch. Das bringt Herausforderungen mit sich.
Frank Martin ist der Chef der hessischen Arbeitsagenturen. Im Interview erläutert er, warum keine Massenarbeitslosigkeit droht – trotz vieler Entlassungen. Er sieht jedoch eine andere Gefahr.
Der Migrationsforscher Ruud Koopmans wird häufig von rechter, der Kriminologe Christian Walburg von linker Seite zitiert. Ein Gespräch über Religion, Kultur und das Problem mit jungen Männern.
Mehr Rentner, weniger Arbeitskräfte: Selbst bei wachsender Bevölkerung droht vielen Regionen im Osten eine herbes Schrumpfen der ökonomischen Basis. Große Städte haben aber ganz andere Probleme.
Komplexität als Versprechen: Steven Vertovec bringt sein Konzept der Superdiversität für die Migrationsforschung in Stellung.
100 Tage nach der Regierungsübernahme präsentiert die schwarz-rote Koalition in Hessen mehr als 80 auf den Weg gebrachte Vorhaben. Die Union reklamiert vor allem Erfolge in der Asylpolitik für sich.
Gerade auch in der Pflege fehlen Fachkräfte. Abhilfe soll unter anderem die Anwerbung im Ausland schaffen. Aber Zuwanderung allein wird das Problem nicht lösen. Ein Gastbeitrag.
Die kommunale Bevölkerungsstatistik geht von immer mehr Bürgern aus. Die für 2040 prognostizierten Zahlen stehen aber unter einem bedeutsamen Vorbehalt
Dominante Haltungen finden sich eher bei Besserverdienenden. Unter weniger gut Gestellten gehen die Ansichten über die großen Themen immer weiter auseinender.
Die Entscheidung des Supreme Courts facht die Debatte über Migrationspolitik in den USA weiter an. Durch das Inkrafttreten des umstrittenen Gesetzes erhalten texanische Behörden Befugnisse an der Grenze zu Mexiko.
Der neue hessische Wirtschaftsminister Kaweh Mansoori (SPD) hat recht: Um dem Fachkräftemangel zu begegnen, müssen auch die Chancen der qualifizierten Zuwanderung stärker genutzt werden.
Nach der Bund-Länder-Konferenz zur Zuwanderungspolitik muss sich der hessische Regierungschef Rhein Kritik anhören. Rückendeckung bekommt er ausgerechnet aus der Opposition im Hessischen Landtag.
Im Westen und in großen Städten ist der Anteil der Niedrigqualifizierten höher als im Osten und auf dem Land. Laut einer neuen Studie hängt das vor allem mit Unterschieden in der Zuwanderung zusammen.
Das Thema Zuwanderung polarisiert. Allerdings finden sich bei den Ansichten beider Lager auch bemerkenswerte Überschneidungspunkte, fanden Forscher nun heraus.
In der Plenardebatte über die Regierungserklärung des hessischen Ministerpräsidenten Rhein demonstrieren CDU und SPD Einigkeit. Die Opposition ist gespalten, denn die Abgeordneten am rechten Rand tanzen aus der Reihe.
In wenigen Tagen soll der Verfassungsrat über die umstrittene Verschärfung des französischen Einwanderungsgesetzes entscheiden. Über 75.000 Franzosen sind am Sonntag landesweit gegen das Gesetz auf die Straße gegangen.
Migration, Wirtschaftsschwäche, erstarkte AfD: Die wichtigsten Entscheider des Landes haben kaum Vertrauen in die Regierung. Und auch zu einer möglichen Neuwahl haben wir sie befragt.
Der deutsche Presserat hat zwei Beiträge der SZ moniert, in denen er die Sorgfaltspflicht und die Wahrhaftigkeit verletzt sieht. Das hat die Zeitung nun veröffentlicht, obwohl sie nicht dazu verpflichtet ist.