Ende der Trump-Rallye? : An der Wall Street macht sich Panik breit

Der Dow Jones verliert bis zu sechs Prozent, der Dax fällt auf das niedrigste Niveau seit September, und auch in Tokio brechen die Kurse ein. Sind die guten Zeiten an den Börsen vorbei?
Am Montagabend hat sich an den Aktienmärkten in den Vereinigten Staaten Panik breit gemacht. Der Dow Jones verlor zeitweise bis zu 6,25 Prozent und notierte auf nur noch 23.924 Punkten. Damit verlor er an nur einem einzigen Handelstag bis zu 1600 Punkte. Seine seit Jahresbeginn eingefahrenen Gewinne gab er damit komplett wieder ab. Noch am 26. Januar notierte er auf 26.616 Punkten auf einem Rekordhoch. Bis zum Handelsschluss beruhigte sich der Kurs wieder auf ein Minus von rund 4 Prozent, der Index ging mit 24.548 Punkten aus dem Handel. Das war der stärkste Einbruch seit dem Jahr 2015. Unter Börsianern war von einem regelrechten „Ausverkauf“ die Rede. Es gebe Befürchtungen, die steigenden Zinsen vor allem in Amerika könnten Aktien im Verhältnis zu Anleihen unattraktiver machen.





