In ist, wer drin ist
Er ist auf der Buchmesse seit Jahren an vielen Orten für die Sicherheit zuständig, im Literaturhaus oder früher bei der Rowohlt-Party. Wer hineinwill, muss an ihm vorbei: Türsteher Axel Eisenbeis, genannt „Der Schulz“.
Inge Feltrinelli war zweifellos die Königin der Messe. In jeder Hinsicht: nicht nur die bestangezogene Frau, sondern auch die lustigste, quirligste, unverwüstlichste. Eine Hommage an die italienische Verlegerin.
Er ist auf der Buchmesse seit Jahren an vielen Orten für die Sicherheit zuständig, im Literaturhaus oder früher bei der Rowohlt-Party. Wer hineinwill, muss an ihm vorbei: Türsteher Axel Eisenbeis, genannt „Der Schulz“.
Lyrik gilt im Buchhandel eigentlich als Ladenhüter. In den Sozialen Medien erreicht Clara Lösel damit ein Millionenpublikum. Pünktlich zur Buchmesse erscheint ihr neuer Gedichtband „Ich dachte, sowas fühl nur ich“.
Auch der vierte Roman von Caroline Wahl ist auf Anhieb äußerst erfolgreich. Was sagt das über den Buchmarkt aus? Und was hat das mit dem Umzug des Verlags S. Fischer von Frankfurt nach Berlin zu tun?
Schwer vorstellbar, dass der Ortswechsel von S. Fischer dem Verlag hilft. Frankfurt bleibt allein zurück. Kann die Stadt etwas tun?
Warum geht S. Fischer nach Berlin? Der verlegerische Geschäftsführer hofft in einem schwierigen Buchgeschäft auf die Rettung durch die Atmosphäre der Hauptstadt. Aber warum zieht dann ein anderer Teil des Verlags nach München?
Mit „Vom Fällen eines Stammbaums“ legt der Frankfurter Autor Martin Piekar ein eindrucksvolles Romandebüt vor. Ein Gespräch über Verdichtung, Sorge und Arbeit.
Nach elf Jahren ist endlich wieder ein neuer Roman von Thomas Pynchon erschienen: „Die Schattennummer“. Niemand hat unser Leselebensgefühl so geprägt wie er – und er schafft es auch diesmal wieder.
„Amateurhaft und naiv“: Während Kritiker den neuen Roman „Die Assistentin“ der Bestsellerautorin Caroline Wahl mit Samthandschuhen anfassen, laufen Fans im Netz Sturm. Viele sind entsetzt.
Die zwanzig Kandidaten für den diesjährigen Deutschen Buchpreis sind benannt. Unter den Favoriten: ein bereits vielfach ausgezeichneter Roman, drei Autoren, die schon oft dabei waren, und eine ungewöhnlich große Zahl an Debütanten.
Die Forderung nach einer „Zeitenwende“ trifft in Deutschland auf eine Gesellschaft, die vom strukturellen Pazifismus geprägt ist. Warum wir an diesem Paradox nicht vorbeikommen.
Im Geiste seines Gegenstands: Alexander Sollochs Buch über den Übersetzer und Vortragskünstler Harry Rowohlt.
Ob wir dieses Jahr wegfahren oder zu Hause bleiben – Bücher lesen, Musik hören und Filme anschauen werden wir auf jeden Fall. Dazu ein paar Empfehlungen aus der Redaktion des F.A.S.-Feuilletons.
Vorbild Amerika: Vor 75 Jahren erschien mit Band 1 von rororo die erste Taschenbuchreihe in Deutschland. Nicht nur der Markenname war genial gewählt.
Ein Frankfurter Historiker hat für sein jüngstes Buch weit zurückgeschaut. Und kann Hinweise für die Zukunft geben.
Siebzehn Jahre später als ursprünglich gedacht erscheint die Urfassung von Jean Genets Skandalroman „Querelle de Brest“ auf Deutsch. Damit wird die 1998 im Merlin-Verlag begonnene Werkausgabe des Klassikers der französischen Moderne komplettiert.
Fünfzig Jahre nach dem Tod von Rolf Dieter Brinkmann kommt dessen Gedichtband „Westwärts 1 & 2“ neu heraus, begleitet von einer Biographie.
Hätte Angela Merkel doch nur auf Herfried Münkler gehört, dann wäre Russland gestoppt worden – sagt Münkler. Dabei passt er seine politischen Analysen gerne an den Gang der Dinge an. Ein Vergleich.
Kleine Anfänge, große Beharrlichkeit: Eine Ausstellung in der Hamburger Staats- und Universitätsbibliothek zeigt die Geschichte des Rowohlt Verlags mit seinen wichtigsten Büchern.
Bedeutende Romane dieses Jahres beschäftigen sich mit historischer Ungerechtigkeit sowie Krisen der Gegenwart, auf anklagende oder satirische Weise – und bisweilen auch auf besonders drastische. Zehn Empfehlungen.
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Die Shortlist zum diesjährigen Deutschen Buchpreis ist vor Überraschungen weitgehend gefeit. Sie verheißt aber ein dramatisches Duell, wenn es in vier Wochen um den Titel geht.
Im August kreiste das Literaturrätsel von Jürgen Kaube um die Frage: Was ist europäische Literatur? Hier kommen die Einzelantworten für Neugierige.
Für den Deutschen Buchpreis 2024 sind dreizehn Frauen und sieben Männer nominiert. Herausragende Werke kommen dieses Jahr von Martina Hefter, Nora Bossong und Clemens Meyer.
Eine Füchsin geht auf Mörderjagd: Die „Shady Hollow“-Romane von Juneau Black sind schon kriminell flauschig. Jetzt erscheint der erste Band auf Deutsch
Rund 40 deutsche Buchverlage gehören zu Penguin Random House. Im Herbst übernimmt Christian Jünger den Chefposten. Er kommt vom Rowohlt Verlag und arbeitete früher für Amazon.
Der Actionthriller ist wieder da, doch auch er muss sich dem Druck der Digitalisierung stellen: John Brownlows Auftragskiller entwickelt trotzdem Gefühle.
Im Mai kreiste das Literaturrätsel von Jürgen Kaube um die Romantik, die manche für eine deutsche Erfindung halten. Um die Fragen zu beantworten, mussten Sie sich aber auf eine Reise ins romantische Ausland begeben. Hier kommen die Einzelantworten für Neugierige.
Von John Dos Passos hieß es lange, er habe mit seiner Hinwendung zum politischen Rechtsaußen sein Talent und seine Bedeutung verloren. Jetzt gerät sein umfangreiches Spätwerk wieder in den Blick.
Fünfzehn Titel waren im Rennen: je fünf in den Sparten Belletristik und Essay, Sachbuch und Übersetzung. Heute sind die Gewinner der Preise der Leipziger Buchmesse verkündet worden: Barbi Markovic, Ki-Hyang Lee und Tom Holert.
Es gibt sie noch, die guten Nachrichten aus der Buchbranche: Die Verlegerin Barbara Laugwitz hat es geschafft, mit dem dtv-Verlag gegen den Trend zu wachsen.
Seit Monaten warten Buchautoren im Ausland auf ihre Honorare aus Deutschland. Weil die Verlage mit der deutschen Steuerbürokratie kämpfen.
Verleger, Publizist, Kritiker: Matthias Wegner, ehemaliger Geschäftsführer von Rowohlt und den Bertelsmann Buchclubs, ist gestorben.
Hier kommen Wirtschafts-Lesetipps zur Frankfurter Buchmesse. Darunter auch eine Empfehlung für unseren Wirtschaftsminister.
Bleibt „Gittersee“ von Charlotte Gneuß im Rennen – nach dem Versuch, die Jury des Deutschen Buchpreises durch eine Mängelliste zu manipulieren? Welche Titel, welche Verlage sind sonst dabei? Ein Blick auf die Shortlist.
Mit Herz und Hirn die einen wie die andere: Julia Korbiks und Julia Bernhards Comicbiographie von Simone de Beauvoir.
Als Philip Roth starb, war er der bekannteste amerikanische Autor in Deutschland. Eine Recherche im Archiv des Rowohlt-Verlags zeigt jedoch: Anfangs tat man sich schwer damit, ihn auf dem deutschen Markt einzuführen. Ein Gastbeitrag.