Selbst in Kreuzberg sind die Grünen abgehängt
Dreimal gewählt, dreimal im Parlament, zweimal mit Regierungsoptionen. Die Grünen sehen sich im Aufwind – nur Berlin trübt die Stimmung.
Die Ausstellung „Kreuzberg: Kunst und Migration seit 1960“ im Berliner Martin-Gropius-Bau zeigt die Kunst derer, die als sogenannte Gastarbeiter ins Land kamen. Sie ist eine Entdeckung.
Dreimal gewählt, dreimal im Parlament, zweimal mit Regierungsoptionen. Die Grünen sehen sich im Aufwind – nur Berlin trübt die Stimmung.
Vor sechs Jahren hat Pashanim die New Wave im Deutschrap miterfunden. Ist er jetzt noch Avantgarde – oder nur noch Nostalgiker?
Zehntausende Menschen versammelten sich am Feiertag in der Hauptstadt. Die Polizei zog am Abend des 1. Mai eine erste Bilanz.
Die Stiftung Flucht, Vertreibung, Versöhnung sollte Gedenken und Verständigung verbinden. Jetzt kündigen die politisch organisierten Nachfahren der Vertriebenen diesen Pakt auf. Sie wollen einen Wechsel an der Spitze erzwingen.
In Berlin wird heftig über den Problempark diskutiert. Nur nicht darüber, wie man ihn einladender machen könnte. Dabei wäre das nicht schwer.
Zeugen alarmieren in Berlin die Polizei, nachdem Schüsse gefallen sind. Vor Ort finden die Beamten zwei verletzte Männer. Die Beamten konnten am Tatort Patronenhülsen sicherstellen.
Der Regisseur Ted Fendt ist aus Amerika nach Berlin gezogen. Im Forum der Berlinale läuft sein Film „Auslandsreise“, und in einem Beitrag im Panorama ist er als Schauspieler zu sehen.
Seit drei Jahren soll eine Polizeiwache das Kottbusser Tor in Kreuzberg sicherer machen. Doch Intensivtätern ist immer noch schwer beizukommen. Unterwegs im Brennpunktviertel.
Ein Labyrinth aus Beton und Stahl, rohe Wände, chaotische Ästhetik und harte Beats: Der Club „Kreuzberg“ versucht, die Energie der Spreemetropole in die tschechische Hauptstadt zu verpflanzen.
Der Görlitzer Park in Berlin-Kreuzberg ist zur Chiffre für unhaltbare Zustände geworden. Der Senat will mittels Zaun und Videoüberwachung für Abhilfe sorgen. Die Zweifel, ob das hilft, sind groß. Ein Ortsbesuch.
Wo wir wie wählen und das „Typischdeutschland“ liegt, zeigt Ansgar Hudde. Der Soziologe bietet eine eindrucksvolle politische Kartographie.
Als Kool Savas zählt Savaş Yurderi zu den erfolgreichsten und stilprägendsten Rappern Deutschlands. Im Interview spricht er über die AfD, den Fleischkonsum von Markus Söder und falsche Männlichkeitsbilder.
„Hundesohn“ heißt das wunderbare Debüt des Berliner Lyrikers Ozan Zakariya Keskinkılıç: Ein Liebesroman von einem muslimischen Mann, der andere Männer begehrt und nach seinem Platz zwischen den Welten sucht.
Seit 2017 streiten RTL und die MK-Kliniken AG um eine Sendung, in der das „Team Wallraff“ über Missstände im „Pflegeheim Kreuzberg“ berichtete. Nun hat der Sender im Berufungsverfahren Recht bekommen.
Von Kreuzberg nach Kingston und wieder zurück: Isabel Feichtner zeigt mit scharfem juristischem Sachverstand, wie Boden verteilt wird. Und sie mobilisiert das Recht als Beistand zur Abwehr von Verwertungsinteressen.
Laut dem spanischen Königshaus wird sie ihr Studium in Lissabon, Paris und Berlin absolvieren. Sofía verzichtet damit auf die drei Jahre in der Armee, die ihre große Schwester absolviert.
Mit neuer Strecke zieht der Karneval der Kulturen mehr Besucher denn je an. Zwischen fantasievollen Kostümen und starken Botschaften wird Friedrichshain zum Fest der Vielfalt.
Nach Polizeiangaben ist es am Nakba-Gedenktag zu erheblicher Gewalt gegen die Beamten gekommen. Ein schwer verletzter Polizist befindet sich weiter im Krankenhaus.
Lange lebte die frühere RAF-Terroristin im Untergrund, ehe sie verhaftet wurde. Nun wurde auf einer Demonstration eine Botschaft von Daniela Klette verlesen – mit Kritik am Kapitalismus und an Israel.
Die Grünen landen bei der Bundestagswahl auf Platz vier. Noch ist unklar, ob es eine Machtoption gibt – doch der Kampf um die Deutung des Ergebnisses hat schon begonnen.
Schreiende und überforderte Erzieher: Im Kreuzberg der Neunzigerjahre hat unsere Kolumnistin bei ihrem Kitabesuch anfangs keine Bullerbü-Momente erlebt. Ihr Baby sollte andere Erfahrungen machen.
Zwischen Gentrifizierung, Partikularisierung und Banalisierung: Das Genre des Berlin-Romans hat seit der Wendezeit viele verschiedene Richtungen eingeschlagen. Die letzte lautet: raus aus der Stadt!
Mehr Straßen in Berlin-Kreuzberg sollen nach Frauen benannt werden. Doch die Umbenennung der Manteuffelstraße ging so schief, dass Anwohner ratlos sind.
Propalästinensische Gruppen greifen Polizisten an.
Der Berliner Club Watergate wird nach mehr als zwanzig Jahren geschlossen. Die Betreiber klagen über steigende Kosten und die Auswirkungen der Pandemie.
Eine Geschichte vom Gangster, der aus der Zeit gefallen ist: Thomas Arslans neuer Film „Verbrannte Erde“ kommt ins Kino, dazu gibt es in Berlin eine Ausstellung über sein Werk und eine Retrospektive.
Am Samstagmittag ist auf einem Zwischendeck des U-Bahnhofes Kottbusser Tors eine Leiche gefunden worden. Die Polizei geht von einem Verbrechen aus.
Viele Menschen leben schon lange in ihrer Wohnung. Sie freuen sich über ihre niedrige Miete – und ziehen deshalb nicht um. Das ist schön für sie. Und für die Gesellschaft ein Problem.
Mit mehr als 5500 Polizisten bereitet sich Berlin auf Ausschreitungen von Linksautonomen am 1. Mai vor. Man werde schnell und entschieden dagegen vorgehen, kündigte der Regierende Bürgermeister Kai Wegner an.
Innenministerin Faeser verurteilt die Solidaritätskundgebung für inhaftierte und untergetauchte Terroristen. Es gebe nichts zu verklären.
Noch immer sind die Ermittler in der Wohnung der früheren RAF-Terroristin Daniela Klette aktiv. Rund 20 Jahre soll sie dort gelebt haben – einen Mietvertrag hatte sie allerdings nicht.
Die Polizei suchte jahrzehntelang nach Daniela Klette, Michael Colborne kommt ihr schneller auf die Spur. Oder sagen wir: fast. Wie kann das sein?
Aus ihrer Wohnung in Kreuzberg versorgt Hannah Vagedes die Welt mit handgefertigten Künstlerteppichen. Die Idee entstand im Himalaja – und nach einer Kündigung ohne Plan B.
Die Berliner Software-Firma Gestalt Robotics liefert KI-Anwendungen für Industriekunden wie Siemens oder die Deutsche Bahn. Jetzt denkt Gründer Jens Lambrecht darüber nach, externe Investoren an Bord zu holen.
„Wir sind keine Gesinnungsgemeinschaft“: In Berlin hat an diesem Wochenende der PEN Berlin zur Mitgliederversammlung und zum Kongress eingeladen. Gestritten wurde über: Israel.
Ein unnützer „Wolfskrankenwagen“, vergoldete Holzbänke und hunderte Millionen für Regierungs-PR. Auch in diesem Jahr hat der Staat wieder kreative Wege gefunden, das Geld der Steuerzahler zu verschwenden.