Danger! Explosiv!
Der Schriftsteller Uwe Timm hat in Frankfurt den Goethepreis übergeben bekommen. Was macht seine Besonderheit in der deutschen Literatur aus?
Jonas Grethlein spricht über die Macht einer Erzählung, die Menschen seit Jahrhunderten fasziniert. Und die auch Aufschluss gibt über die Erfindung der Künstlichen Intelligenz und den Wunsch nach Unsterblichkeit.
Der Schriftsteller Uwe Timm hat in Frankfurt den Goethepreis übergeben bekommen. Was macht seine Besonderheit in der deutschen Literatur aus?
Ein Handabdruck von Chopin, eine Federzeichnung von Goethe und Aquarelle von George Sand: Das Pariser Musée de la Vie romantique am Montmartre lohnt nach seiner Sanierung den Besuch mehr denn je.
In Weimar rechnet man ungeniert mit dem berühmtesten Bewohner ab. Während Ältere ehrfurchtsvoll zu Goethes Wohnhaus pilgern, haben die Jungen für die Inszenierung nur Unverständnis übrig. Das soll sich ändern.
In China läuft gerade ein kulturpolitisches Mammutprojekt: die erste, fast 50 Bände umfassende vollständige chinesische Goethe-Gesamtausgabe. Was Xi Jinping und Goethe miteinander verbindet.
Johann Wolfgang von Goethe war drei Mal in Andermatt und eine Art früher Werbetexter für die Gegend. Nun wurde ein Goethe-Weg eingeweiht – und das Schweizer Bergdorf ist nicht wiederzuerkennen. Ein Besuch zwischen Literaturzitaten, Luxushotels und Rennradtouren.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.
In Marienbad nippten einst Kaiser und Könige an Schnabelbechern mit heilkräftigem Mineralwasser. Heute schlendern auch Urlauber und Tagesgäste durch die Kolonnaden des beschaulich gebliebenen Kurorts.
Eine neue Ausstellung in Bonn zeigt, wie stark die Künstlerfamilie Brentano den Beethoven-Mythos geprägt hat. Sogar eine Kandidatin für die „unsterbliche Geliebte“ des Komponisten findet sich in ihrem Kreis.
Auszeichnung für ein vielfältiges Werk: Den mit 50.000 Euro dotierten Goethe-Preis der Stadt Frankfurt soll der Schriftsteller am 28. August in der Paulskirche entgegennehmen.
Alles ist nur Erscheinung in seiner Stadt, auf deren Straßen sich trotzdem die Jäger tummeln. Dieser Historiker ragte heraus durch seinen Sinn für die Realpräsenz von Körpern. Ein Gedenkblatt für Roberto Zapperi.
Keine Stadt der großen Gefühle? Der Soziologe Stefan Müller-Doohm erzählt einnehmend davon, wie seine Vaterstadt Frankfurt ihn formte.
Mehr als ein Dutzend Preise verleiht Frankfurt an verdiente Personen: Jetzt wird erstmals der Europäische Paulskirchenpreis für Demokratie verliehen. Doch mit der wichtigsten Auszeichnung ist man im Römer knauserig.
Sehnsucht nach Pflanzen-Farbe im Winter? Die Unistadt Jena hätte da einen Geheimtipp.
Wieviel Hermetik steckt in der Hermeneutik? Jan Philipp Reemtsma spricht in Berlin über die kommentierte Ausgabe von Walter Benjamins Aufsatz über Goethes „Wahlverwandtschaften“.
Die Klassik Stiftung Weimar hat fünf Scherenschnitte von Philipp Otto Runge erworben. Und das Beste daran: Man kannte sie bislang gar nicht.
„Die beyden übersendeten Recensionen haben mich eben nicht sehr erbaut“, schreibt der Dichterfürst: Das Auktionshaus Ketterer versteigert in Hamburg mehr als fünfzig handschriftliche Briefe von Goethe. Sie geben interessante Einblicke in seine facettenreiche Persönlichkeit.
Vor 195 Jahren starb August von Goethe, Johann Wolfgang von Goethes einziges Kind. Nun wurde dessen Grabstein in Rom restauriert und der Cimitero Acattolico widmet dem Sohn eine kleine Ausstellung.
Ein Gedichtanfang von Goethe, ein Stundenbuch aus Rouen und ein Holzschnitt von Albrecht Dürer gehören zu den Toplosen der kommenden Auktionen bei Venator & Hanstein in Köln.
In Offenbach, wo sich einst Goethe und Lili trafen, erzählen Kunstwerke und Erinnerungsstücke von Rausch, Zweifel und Verlust. Zwei Ausstellungen beleuchten dort die Liebe in all ihren Facetten.
Seit den Achtzigerjahren hängt ein Goethe-Porträt von Moritz Daniel Oppenheim als Leihgabe im Jüdischen Museum in Frankfurt. Nun soll eine Spendenkampagne dafür sorgen, dass es gekauft werden kann.
Mit Goethe promptet es sich leichter. Das Ziel des Spiels: Die KI mit Ihrer Beschreibung so nah wie möglich an unser Bild heranführen. Jetzt Wortmalerei ausprobieren.
Johann Heinrich Wilhelm Tischbein hat das bekannte Goethe-Porträt im Städel-Museum gemalt. Dass Tischbein überhaupt Maler werden konnte, verdankt er seinem Onkel und einem märchenhaften Zufall.
Leuchten Häuser in der Nacht, wird das immer häufiger zum Politikum. Der Vorwurf lautet dann: Lichtverschmutzung. Was können Städte dagegen tun?
Die Stadt Kassel steht für Aufklärung, große Ideen und bemerkenswerte Schicksale. F.A.Z.-Redakteur Mark Fehr hat über diese „Geniestreiche aus Kassel“ ein Buch geschrieben. Einen Auszug daraus lesen Sie hier.
Ein Brief Goethes, Neues vom Neandertaler und ein Bild der Jungfrau von Dürer: Vorschau auf die Frühjahrsauktionen bei Venator & Hanstein in Köln.
Sophie Scholl ist zwar wie Maria Montessori sehr gut vertreten. Doch als Namensgeber deutscher Schulen spielen nicht nur Frauen eine geringe Rolle. Das zeigt die erste umfassende Studie zu diesem Thema.
In Weimar wollte Kafka mit Max Brod die Goethe-Gedenkstätten besuchen – und verguckte sich in eine Sechzehnjährige.
Im September 1786 machte sich Johann Wolfgang von Goethe unter falschem Namen auf nach Italien. Vieles ist über ihn aus dieser Zeit bekannt. Unerforscht blieb allerdings lange: Wie war er gekleidet?
Goethe, nach allen Regeln absurder Kunst verhackstückt: „Die Maschine oder: Über allen Gipfeln ist Ruh“ von Georges Perec am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg.
Die Frankfurter Buchmesse bietet einen dem Dichter Johann Wolfgang von Goethe und dessen „Italienischer Reise“ gewidmeten Escape-Room an.
Goethe, Kafka und Wilhelm Busch: In der Tourismuswerbung wird gerne mit falschen Zitaten um sich geworfen. Und manchmal werben Destinationen für sich, die das Nachbarland zeigen. Ein Versuch der Klärung.
Der große Dichter machte die Rochuskapelle in Bingen berühmt. Die jetzige in perfekter Neugotik bildet bis heute den Mittelpunkt einer seit 1666 begangenen Wallfahrt.
In der Goethestadt Weimar wollte Kafka mit Max Brod die Gedenkstätten der Klassiker besuchen – und verguckt sich in eine Sechzehnjährige. Schnell ohne Hoffnung, dafür mit anhaltendem Trotz.
Mit einfachen Tricks lassen sich textgenerierende Dienste der Künstlichen Intelligenz (KI) anleiten, neue Gefilde zu erkunden. Few-Shot-Prompting und Fine-Tuning heißen die Methoden.
Zwischen Basejumpern, Instagramspots und Tagestouristenströmen: Wie der Schweizer Bilderbuchort Lauterbrunnen versucht, seiner Gäste Herr zu werden.
Das Kreuzworträtsel von Christian Meurer erscheint jede Woche am Freitag.