Wie kleine Tricks die Botschaft vergrößern
Zum wiederholten Mal hat des ZDF journalistisch gepatzt. Aktuell geht es um das „heute journal“ und den Vorwurf einer Hoeneß-Manipulation in einem CSU-Film. Immerhin: Claus Kleber entschuldigt sich.
Zum wiederholten Mal hat des ZDF journalistisch gepatzt. Aktuell geht es um das „heute journal“ und den Vorwurf einer Hoeneß-Manipulation in einem CSU-Film. Immerhin: Claus Kleber entschuldigt sich.
Der Nachrichtenmann Claus Kleber wird auch in den kommenden fünf Jahren das „heute-journal“ moderieren. Vor zehn Jahren führte Kleber zum ersten Mal durch die Sendung.
Der Mond, Marktwirtschaft und Demokratie, China und der Iran waren die Themen bei Maischberger. Sie passen sogar zwischen zwei Buchdeckel.
Sandra Maischberger perfektioniert die hohe Kunst des Senioren-Interviews, Markus Lanz zeigt sich hoffnungslos überfordert, Claus Kleber twittert über seine Krawatte: Die Wahlnacht bei ARD und ZDF.
Fernsehen, das ist oft die Kunst, Dinge zu tun und sich dann daneben zu stellen, um erstaunt zu kommentieren, was nun schon wieder los ist.
Olaf Schubert und Oliver Welke machen aus dem Deutschen Fernsehpreis eine Satire-Show: eine noch nie gesehene Selbstironie des ZDF. Das Gedenken an den verstorbenen Dirk Bach fiel etwas knapp aus.
Wem hilft es, wenn Fernsehnachrichten das Grauen des syrischen Bürgerkriegs zeigen? Durch die Veröffentlichung schrecklicher Gewaltszenen lässt sich das Blutvergießen nicht stoppen.
Es ist nicht leicht, einen Gesprächstermin bei Mahmud Ahmadineschad zu bekommen. Aber will man ihm überhaupt die Bühne eines Interviews geben?
Das war eine interessante Diskussion mit den neuen Volontären unserer Redaktion. Es ging um Authentizität. Der Auslöser für das Gespräch war die Frage, ob Politiker wie Hannelore Kraft deshalb erfolgreicher sind als zum Beispiel Norbert Röttgen, weil sie im Fernsehen natürlicher, herzlicher oder auch bodenständiger erscheinen. Hinzu kam die Frage, ob das Nach-Interview, das Claus Kleber vom „heute journal" in dieser Woche mit dem bayerischen Ministerpräsidenten Horst Seehofer zum Thema Röttgen geführt hat, ein Zufall war oder eine durchaus geplante Aktion, die Seehofer unglaublich spontan und authentisch erscheinen lässt.
Unionsfraktionschef Kauder hat Verständnis für den Wutausbruch des CSU-Vorsitzenden Seehofer. Mit Blick auf den CDU-Spitzenkandidaten in NRW, Norbert Röttgen, sagt Kauder in der F.A.Z., dieser müsse als Bundesumweltminister jetzt „vollen Einsatz“ bei der Energiewende zeigen.
Ohne Sensation keine Aufmerksamkeit: Das ZDF versucht es trotzdem. Ein „vertrauliches“ Nachgespräch aus dem Interview mit Horst Seehofer wurde gesendet. Nur leider ohne Inhalte.
Angela Andersen und Claus Kleber gehen dem „Machtfaktor Erde“ in einem rasanten Wechsel der Schauplätze auf den Grund. Dabei kommt manches zu kurz, aber nicht alles.