Krawattenmörder in London
Grausame Komödie: Alfred Hitchcock kehrte mit „Frenzy“ in seine Heimat zurück. Sein Film ist ein sarkastischer Versuch über die Rohheit der Engländer.
Eva Marie Saint war die älteste noch lebende Oscar-Preisträgerin. Als Hitchcock-Blondine hatte sie es besser als ihre Leidensgenossinnen. Nun ist die amerikanische Schauspielerin im Alter von 102 Jahren gestorben.
Grausame Komödie: Alfred Hitchcock kehrte mit „Frenzy“ in seine Heimat zurück. Sein Film ist ein sarkastischer Versuch über die Rohheit der Engländer.
Der Serienkiller hat den klassischen Mörder im Krimi verdrängt: Als intelligenter, systematischer Wiederholungstäter ist er zur Ikone des Bösen geworden. In ihm erkennen wir etwas, das auch in uns schlummert.
Die dritte Staffel der Netflix-Serie „Monster“ erzählt die Geschichte des realen Frauenmörders Ed Gein als pervertierte Heldensaga. Dafür scheint es ein Publikum zu geben. Der nächste Teil der Reihe ist bereits in Planung.
Kim Novak ist 92 Jahre alt und eine von Hollywoods Großen. In Alfred Hitchcocks „Vertigo“ spielte sie die Frau, von der James Stewart besessen war. Später zog sie sich zurück. Ein Gespräch über Glamour und Selbstbehauptung.
Alfred Hitchcock setzte in seinem Film „Psycho“ auf den Schock der Bilder. Die Romanvorlage von Robert Bloch bietet eine Vielfalt an psychologischen Perspektiven, die ein neues Hörbuch grandios greifbar macht.
Der Concorso d’Eleganza ist das berühmteste Oldtimertreffen der Welt. Wird auch George Clooney dort auftauchen, der berühmteste Anwohner des Comer Sees? Das hofft jedenfalls Elena Barone, Hauptfigur in Oliver Maria Schmitts Roman „Komasee“. Ein Vorabdruck.
Ein heißer Sommer in Marseille, und alle Fenster stehen offen: Noémie Merlants Kinofilm „Balconettes“ spielt mit allerlei Zweideutigkeiten.
Alfred Hitchcock zeigte sich in seinen Filmen immer wieder von Zügen fasziniert. Dieser Krimi aus dem Jahr 1937 zeigt, warum.
Peter Glanz betreibt eine der letzten Videotheken Deutschlands. Wer leiht sich hier noch Filme aus? Und was wird fehlen, wenn auch er für immer schließt?
Aristophanes trifft Hitchcock: Lilja Rupprecht inszeniert „Die Vögel“ am Schauspielhaus Zürich als Kooperation mit dem Theater Hora und einer erstaunlichen Analogie.
Ridley Scotts „Legend“ erschien in Europa mit anderer Musik als in Amerika, doch auch für „2001: A Space Odyssey“ und etliche andere Filme waren ursprünglich andere Melodien vorgesehen. Enthusiasten führen im Filmmuseum Frankfurt vor, wie die Kinoklassiker hätten klingen können.
Einer der düstersten Filme, die Hollywood hervorgebracht hat: In David Finchers Thriller „Sieben“ gibt es keine Unschuldigen unter den Opfern.
Die Serie „Night Agent“ ist ein Renner auf Netflix. Jetzt kommt die Fortsetzung – nicht ganz so gelungen wie die Runde eins, aber Unterhaltung nach bewährtem Muster.
Im Fernsehen kommen jeden Abend Krimis? Stimmt. Aber was für welche. Besser bedient ist man mit dem, was Buchverlage alles aus dem Hut zaubern. Hier ein paar Anregungen für einen spannenden Jahresausklang.
Mehr als Chaplin und Walt Disney, und am Ende fließt noch Blut.
In Marjane Satrapis Film „Paris Paradies“ spielt Monica Bellucci eine Operndiva, die ihren eigenen Tod überlebt. Es wäre eine große Rolle - hätte der Film das Format dafür.
Das Frankfurter Open-Air-Kinofestival „High Rise Cinema“ hat einen besonderen ästhetischen Reiz: Vor der Hochhauskulisse bleibt die Gegenwart spürbar.
Vor hundert Jahren wollten zwei junge Männer in Chicago den perfekten Mord begehen. Alfred Hitchcock bediente sich dieser Vorlage für seinen Film und stellt große Moralfragen.
Wer das alte New York und einen der schönsten Delis der Welt kennenlernen möchte, sollte hier frühstücken: Barney Greengrass an der Upper West Side
Sogar Hollywood-Größen wie Tom Cruise und Michelle Williams haben noch keine Goldtrophäe bekommen. Wie gehen sie damit um? Und gibt es bei der Oscar-Verleihung am Sonntag noch Chancen für Annette Bening?
Als Redaktionsfotografin der F.A.Z. war Barbara Klemm überall in der Welt unterwegs. In Frankfurt fotografierte sie sozusagen nebenher. Diesen gänzlich unabhängigen Blick zeigen nun Klemms Frankfurt-Bilder im Historischen Museum.
Die ECOWAS-Staaten beraten über die Lage in Niger, ein Deutscher soll für Russland spioniert haben, und „Hypnotic“ startet im Kino. Der F.A.Z. Newsletter.
Verfolgungsjagden und zwielichtige Gegner: Regisseur Robert Rodriguez verbeugt sich mit seinem Thriller „Hypnotic“ vor Spannungsmeister Alfred Hitchcock und schickt Ben Affleck auf Realitätsflucht.
Regisseur Robert Rodriguez verbeugt sich mit seinem Kino-Thriller „Hypnotic“ vor Spannungsmeister Alfred Hitchcock und schickt Ben Affleck auf Realitätsflucht.
Manipulation vor und hinter der Kamera: Zum Neunzigsten der Filmschauspielerin Kim Novak, die sich in Alfred Hitchcocks „Vertigo“ unvergesslich machte.
„Vertigo“ ist ein Psychothriller von Alfred Hitchcock aus dem Jahr 1958. Die Hauptrollen spielen James Stewart und Kim Novak.
Es brennt rund um Bad Heim: Franziska Gänsler arbeitet in ihrem Debüt auf geschickte Weise mit vertrautem Horror.
Der isländische Regisseur Baltasar Kormákur lässt in „Beast – Jäger ohne Gnade“ einen sehr wütenden Löwen auf Idris Elba los. Ist das gut oder nur gute Unterhaltung?
Ralf Schenk kannte das Weltkino aller Regionen, arbeitete für die Berlinale und das Goethe-Institut, vor allem aber für die Rettung des Film-Erbes der Defa aus der DDR. Jetzt ist er mit 66 Jahren gestorben.
Kuhmilch steht heute so einsam im Supermarktregal wie Zucker. Auf sie zu verzichten, nützt keinem Kalb. Was wir brauchen, ist eine andere Tierhaltung.
Als Zeitungscomic eroberten die Mumins erst England und dann die ganze Welt. Zaida Bergroths Spielfilm „Tove“ erzählt jetzt vom Liebesleben der Erfinderin und weltberühmten finnischen Künstlerin Tove Jansson – aber fast ohne die Mumins.
In Berlin lockt das Summer Special der Berlinale Zuschauer in die Freiluftkinos und Filmemacher auf den roten Teppich. Bringt der Sommer die schöneren Festival-Outfits mit sich – das können Sie hier abstimmen.
Seit bald hundertsechzig Jahren klagt man in England über den Verfall von Cricket, das einmal als die feinste und fairste Art des englischen Sports galt. Nun versetzen auch noch Materialfragen der englischen Seele einen empfindlichen Schlag.
Nie stand er ganz vorne im Scheinwerferlicht, aber über Jahrzehnte auf der Bühne und vor der Kamera: Norman Lloyd ist im Alter von 106 Jahren gestorben.
Man glaubt sich im konventionellen Bereich, doch dann ... Der erste Band einer Comic-Biographie von Alfred Hitchcock arbeitet mit den erzählerischen Mitteln, die der Filmregisseur zur Grundlage seines Werks gemacht hat.
Auf manchen Reisen erinnert man sich an Filme – und bei manchen Filmen an die eigenen Reisen. Bodega Bay etwa bleibt auf ewig verknüpft mit Alfred Hitchcock.