FAZ+ (abopflichtiger Inhalt);Migration und Fundamentalismus :
Erwacht aus einem bösen Traum

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Das Aufnahmelager am Tempelhofer Flughafen in Berlin war für geflüchtete Frauen ein zumutungsreicher Ort
Das Aufnahmelager am Tempelhofer Flughafen in Berlin war für geflüchtete Frauen ein zumutungsreicher OrtReto Klar

Eine palästinensische Christin erhoffte sich von Deutschland ein Leben in Freiheit. Schockiert erkennt sie, dass sie hierzulande demselben Fundamentalismus begegnet, vor dem sie geflohen ist.

Als Hayat im September 2016 deutschen Boden betritt, glaubt sie in der Freiheit angekommen zu sein. „Es war wie ein Traum. Ich war hier. Ich war in meinem Leben zum ersten Mal wirklich frei“, sagt sie. Ein Strahlen huscht über ihr Gesicht. Wenig später besucht sie den Integrationskurs. „Warum bist du hier? Du bist eine Frau, geh nach Hause“, geht sie ein Mann an. „Es ist besser, wenn du fastest, du bist so fett“, sagt ein anderer, es ist gerade Ramadan. Hayat kommt aus Gaza. Sie ist palästinensische Christin. Kein religiöses Gesetz befiehlt ihr das Fasten.

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