Autor Alan Mills in Frankfurt : Wer schreibt, erschafft sich selbst

Von Freitag an ist Alan Mills auf den „Literaturtagen Mittelamerika“ in Frankfurt zu Gast. Dann kann der Schriftsteller erklären, was seine Heimat Guatemala mit Science-Fiction verbindet.
Eins stehe fest, sagt Alan Mills: „Literatur macht mehr Spaß als Jura.“ Sein Studium der Rechtswissenschaften hat der 1979 in Guatemala geborene Schriftsteller trotzdem zu Ende geführt. In Deutschland verknüpft er zurzeit Hochschulleben und Literatur. Seit etwas mehr als einem Jahr lebt er in Berlin, in Potsdam, wo sein Doktorvater lehrt, der Romanist Ottmar Ette, arbeitet er an seiner Dissertation. Von Freitag an ist Mills auf den „Literaturtagen Mittelamerika“ in Frankfurt zu Gast. Die Gesellschaft zur Förderung der Literatur aus Afrika, Asien und Lateinamerika, die seit langem in Frankfurt ansässig ist, veranstaltet sie im Literaturhaus an der Schönen Aussicht. Wie bei den beiden erfolgreichen Vorgängerfestivals zur Literatur der arabischen Länder und der Staaten Schwarzafrikas widmen sich mehrere Schriftsteller in Lesungen, Werkstattgesprächen und Diskussionen anderthalb Tage lang ihrem Schreiben und ihrer Region.




