Kritik an Aussagen zu Sarrazin : „Gauck muss sich nicht entschuldigen“

Der designierte Bundespräsident Joachim Gauck steht derzeit heftig in der Kritik. Grund sind seine Äußerungen zu Sarrazin und der Occupy-Bewegung. In der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erhält Gauck nun Rückendeckung.
Der Sprecher von Joachim Gauck sowie Politiker verschiedener Parteien haben den Kandidaten für das Präsidentenamt vor Kritik in Schutz genommen. „Gauck muss sich für nichts entschuldigen“, sagte sein Sprecher Andreas Schulze (Bündnis 90/Die Grünen) der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.) mit Blick auf die Kritik wegen Äußerungen Gaucks zu Sarrazin und zur Occupy-Bewegung. Gauck sei kein Sarrazin-Fan. Da seien Verkürzungen verbreitet worden. Den Vorwurf der „sozialen Kälte“ nannte Schulze „parteipolitisch motiviert“. Die Äußerungen Gaucks seien keine Abwertung des Protests.




