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07.04.2019, 16:07 Uhr | Wirtschaft
Joachim Gauck

Der elfte Bundespräsident der Republik wurde am 24. Januar 1940 in Rostock geboren. Nach seinem Abitur 1958 studierte Gauck, dessen Eltern beide Mitglied der NSDAP waren, Theologie in seiner Geburtsstadt. Erst nach dem Studium entschied sich Gauck tatsächlich dazu Pfarrer zu werden. Ab 1967 arbeitete er so als evangelisch-lutherischer Pastor und fiel in dieser Tätigkeit immer wieder durch kritische Aussagen gegenüber dem SED-Regime auf.

Für das Bündnis 90 wurde Gauck 1990 in die Volkskammer der DDR gewählt. Nach dem Mauerfall leitete er ab 1990 die Behörde für Stasiunterlagen (ab 1992 unter dem offiziellen Titel Bundesbeauftragter für die Unterlagen des Staatssicherheitsdienstes der ehemaligen DDR), im Volksmund auch Gauck-Behörde genannt. Dieses Amt hatte er bis 2000 inne.

2010 schlugen SPD und Bündnis 90/Die Grünen Joachim Gauck als gemeinsamen Kandidaten für das Amt des Bundespräsidenten vor. Trotz deutlicher Stimmenmehrheit von CDU/CSU und FDP in der Bundesversammlung, setzte sich deren Kandidat Christian Wulff erst im dritten Wahlgang gegen Gauck durch. Nach Wulffs Rücktritt im Jahr 2012 trat Joachim Gauck erneut an, diesmal als gemeinsamer Kandidat von FDP, SPD, Bündnis 90/Die Grünen sowie CDU/CSU. Mit 991 von 1228 gültigen Stimmen wurde Gauck am 18. März 2012 als elfter Bundespräsident gewählt.

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