Sterbehilfe-Vereine : Humaner Tod?

Sterbehilfe-Vereine sehen den assistierten Suizid als Ausdruck von Menschenwürde. Doch nicht immer stehen dahinter bestimmte weltanschaulichen Lager. Oft ist es ein zeitgemäßes Autonomiedenken mit ganz eigener Dynamik.
Atheisten und weltanschaulich nicht gebundene Menschen beantworten die Frage, ob aktive Sterbehilfe und ärztlich assistierter Suizid ein würdiges Sterben ermöglichen, mit einem entschiedenen Ja. Aus welchem Lager sie allerdings genau stammen, ob sie dem Humanistischen Verband oder anderen Gruppierungen angehören, lässt sich kaum sagen. Nicht immer lassen sich die weltanschaulichen Hintergründe der Sterbehilfe-Vereine so genau klären wie bei jener großflächigen Plakataktion „Mein Ende gehört mir“, die seit Anfang Oktober in Frankfurt am Main und in Berlin läuft und Gesichter prominenter Unterstützer zeigt.




