Drogenschwemme : Friedensprozess in Kolumbien sorgt für Kokainboom

Die Farc-Rebellen in Kolumbien sollen den Friedensprozess genutzt haben, um die Anbaufläche zu verdoppeln. Die Auswirkungen sind in Amerika und Europa zu spüren.
Der Friedensprozess zwischen der Regierung und der linken Rebellenbewegung Farc in Kolumbien dürfte eine Kokainschwemme in Europa nach sich ziehen. Wie die Zeitschrift „Der Spiegel“ berichtet, haben die Farc den Friedensprozess genutzt, um die Anbaufläche für Koka zu vergrößern. Nach einem Bericht des Uno-Drogenbüros UNODC soll sich die Anbaufläche von 2013 bis 2015 auf 96.000 Hektar verdoppelt haben.




