Jahrestage der Weltwirtschaft :
Vor 70 Jahren: Ägypten verstaatlicht den Suezkanal

Von
Martha Zoller
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Ägypten versenkt im November 1956 Schiffe in der Einfahrt zum Suezkanal in Port Said, um den Kanal für die Angreifer zu blockieren. Hier sind Bergungsschiffe im Einsatz.
Ägypten versenkt im November 1956 Schiffe in der Einfahrt zum Suezkanal in Port Said, um den Kanal für die Angreifer zu blockieren. Hier sind Bergungsschiffe im Einsatz.Picture Alliance

Der ägyptische Präsident Gamal Abdel Nasser versetzt mit einer Ankündigung die Welt in Schock: Ägypten verstaatlicht den bis dahin privat betriebenen Suezkanal. Nassers Entscheidung führt zur Suezkrise.

Am 26. Juli 1956 tritt der ägyptische Präsident Nasser vor eine jubelnde Menge auf dem Tahrir-Platz in Alexandria und verkündet: Ägypten verstaatlicht die „Suez Canal Company“. Das Unternehmen ist bis dato in französisch-britischer Hand und betreibt die damals 175 Kilometer lange Wasserstraße zwischen Mittelmeer und Rotem Meer. „Wir haben den Kanal mit unserem Leben, unseren Schädeln, unseren Knochen, unserem Blut gegraben“, ruft Nasser. „Das Geld gehört uns, und der Suezkanal gehört uns.“

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