Christine Lambrecht : Neue Justizministerin vereidigt

Die SPD-Politikerin Christine Lambrecht ist am Donnerstag als Bundesjustizministerin im Bundestag vereidigt worden. Damit tritt sie die Nachfolge der in das Europaparlament gewechselten Katarina Barley an.
Die SPD-Politikerin Christine Lambrecht ist am Donnerstag als Bundesjustizministerin im Bundestag vereidigt worden. Die parlamentarische Staatssekretärin im Bundesfinanzministerium folgt auf Katarina Barley, die als Abgeordnete in das Europaparlament wechselt, das kommende Woche zur konstituierenden Sitzung zusammentritt. Steinmeier sagte, Lambrecht übernehme das Amt in herausfordernden Zeiten. „Die Verteidigung des Rechtsstaats, nicht zuletzt der Kampf gegen rechten Terror, aber auch ein ausgewogenes Verhältnis von Freiheit und Sicherheit, all das sind Themen, die die Menschen in unserem Land bewegen.“ Lambrecht war von 2013 bis 2017 Parlamentarische Geschäftsführerin der SPD-Bundestagsfraktion, zuvor war sie stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Fraktion. Steinmeier würdigte auch die Arbeit Barleys. „In einer Zeit, in der „neuer Nationalismus aufkeime“, brauche es „überzeugte Europäerinnen und Demokraten wie Sie“. Während der Ernennung erlitt Angela Merkel zum zweiten Mal binnen weniger Tage einen Zitteranfall, der im politischen Berlin Sorge um die Bundeskanzlerin auslöste. (bub.)
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