KI in den Medien : Leser zahlen für Antworten statt Artikel

Da der Google-Traffic einbricht und inzwischen mehr Maschinen als Menschen die Websites der Medien besuchen, bauen die Verlage neue KI-Geschäftsmodelle auf.
Die Technologietochter der „Washington Post“ verkauft anderen Verlagen eine Antwortmaschine, deren Bezahlschranke Antworten statt Artikel zählt. Das Magazin „Time“ zeigt Software-Agenten eigens für sie gestaltete Anzeigen, und das „Wall Street Journal“ lässt eine Künstliche Intelligenz mehr als 25 Millionen Tiktok-Videos auswerten. Das sind nur drei Beispiele, wie sich Medienhäuser auf die KI-Welt vorbereiten, in der inzwischen mehr KI-Bots als Menschen auf ihren Websites vorbeischauen. Die Maschinen klicken aber weder auf Werbung noch schließen sie Abos ab. Die Antwort auf diese technische Entwicklung sind KI-Geschäftsmodelle, die Antworten statt Artikel liefern.
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