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„Prahlender Gigant“ :
Telekom-Chef über Vodafone-Plan: So nicht!

Von
Helmut Bünder
,
Lesezeit:
Timotheus Höttges ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom.
Timotheus Höttges ist Vorstandsvorsitzender der Deutschen Telekom.dpa

Die Übernahme des Kölner Kabelnetzbetreibers Unitymedia setzt die Deutsche Telekom massiv unter Druck. Nicht nur die Anleger sind alarmiert.

Die Antwort des Konkurrenten aus Bonn ließ nicht lange auf sich warten: Am Mittwochmorgen hat der britische Vodafone-Konzern die Übernahme des Kölner Kabelnetzbetreibers Unitymedia für 18,4 Milliarden Euro verkündet. Schon kurz darauf meldete sich Tim Höttges, der Vorstandschef der Deutschen Telekom, zu Wort: Bei der Vorlage der Quartalszahlen des Bonner Telefonriesen warnte Höttges vor einer gefährlichen „Remonopolisierung des Kabelmarktes“, die zu Wettbewerbsverzerrungen führen werde. Der Aktienkurs der Deutschen Telekom geriet im Tagesverlauf unter Druck und fiel um bis zu 3 Prozent, während der Standardwerteindex Dax insgesamt nahezu unverändert tendierte.

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