Rebellen in Kongo uneins über Rückzug aus Goma
tos. JOHANNESBURG, 27. November. In Kongo sind die Rebellen der Bewegung „M 23“ offenbar uneins darüber, ob sie der Forderung der kongolesischen Regierung und ...
tos. JOHANNESBURG, 27. November. In Kongo sind die Rebellen der Bewegung „M 23“ offenbar uneins darüber, ob sie der Forderung der kongolesischen Regierung und der Nachbarländer folgen sollen, sich aus der Stadt Goma im Osten des Landes zurückzuziehen. Der politische Kopf der Rebellion, Jean-Marie Runiga Lugerero, machte einen solchen Rückzug am Dienstag bei einer Pressekonferenz abermals von politischen Gesprächen mit der Regierung in Kinshasa abhängig. Zudem stellte Runiga Lugerero neue Forderungen, so etwa die Aufklärung eines Mordversuchs an einem prominenten Arzt in der Stadt Bukavu, die Auflösung der Nationalen Wahlkommission, die für das Chaos bei der Präsidentenwahl im November vergangenen Jahres verantwortlich ist, sowie die Gewährung von uneingeschränkter Bewegungsfreiheit für den kongolesischen Oppositionsführer Etienne Tshisekedi. Wenn diese Forderungen erfüllt seien, werde der „M 23“ „sehr schnell“ Goma verlassen, sagte Runiga Lugerero.





