EADS will das Rüstungsgeschäft neu ausrichten
Thomas Enders will auf das Militärgeschäft nicht verzichten. Immer wieder hat der deutsche Vorstandsvorsitzende des Luftfahrt- und Raumfahrtkonzerns EADS in ...
Thomas Enders will auf das Militärgeschäft nicht verzichten. Immer wieder hat der deutsche Vorstandsvorsitzende des Luftfahrt- und Raumfahrtkonzerns EADS in den vergangenen Monaten klargestellt, das langjährige Sorgenkind des Konzerns stehe nicht zur Disposition. Der schneidig auftretende Enders kennt die Tücken der Branche: Er war früher selbst Fallschirmjäger bei der Bundeswehr. Aber im EADS-Geschäft mit Rüstungsgütern muss dringend etwas geschehen. Es ist nur noch ein Anhängsel der florierenden Konzernschwester Airbus. Die EADS-Militärsparte Cassidian, die ihren Hauptsitz bisher in Unterschleißheim bei München hat, gilt in vielen Bereichen als zu klein, um mithalten zu können - und der Verteilungskampf in der Branche wird härter, weil in Europa und den Vereinigten Staaten die Militäretats schrumpfen.





