Der Ferrari unter den Bombern
Deutschland bekommt seine ersten F-35 aus amerikanischer Produktion. Das Kampfflugzeug gilt als Technologieführer und sichert die nukleare Teilhabe. Aber es gibt auch Nachteile.
Der Nürnberger Flughafen war gegen Mittag für den Flugverkehr gesperrt worden. Ein Flugzeug hatte vor der Landung einen Code für einen Entführungsfall gesendet. Möglicherweise war ein Funkgerät defekt.
Deutschland bekommt seine ersten F-35 aus amerikanischer Produktion. Das Kampfflugzeug gilt als Technologieführer und sichert die nukleare Teilhabe. Aber es gibt auch Nachteile.
Das Kampfflugzeugkapitel zwischen Deutschen und Franzosen ist beendet. Vor allem ein neuer möglicher Partner wird nun umworben.
Das FCAS-Projekt scheiterte, doch Briten, Italiener und Japaner kommen mit ihrem Kampfjet gut voran. Nun stößt ein viertes Land als „Beobachter“ dazu.
Beim letzten deutsch-französischen Ministerrat mit Präsident Macron beschwören die Partner ihre Freundschaft. Es ist aber auch Ernüchterung zu spüren.
Vor dem Deutsch-Französischen Ministerrat soll in Nörvenich erstmals ein nuklearwaffenfähiger französischer Rafale-Jet gemeinsam mit deutschen Eurofightern betankt werden.
Nach dem Aus für FCAS wird nach Alternativen gesucht. Großbritannien, Italien und Japan arbeiten am „Tempest“, Schweden hat einen eigenen Plan. Und auch in Bayern gibt es Ideen.
Der militärische Nutzen von Künstlicher Intelligenz ist enorm. Doch viele Fragen sind noch nicht geklärt – zum Beispiel, wenn Fehler passieren.
In Marienburg ist neuerdings eine Alarmrotte mit Abfangjägern der Bundeswehr stationiert. Man will Russland abschrecken – und notfalls Drohnen abwehren.
Weil das gemeinsame Kampfflugzeug-Projekt mit Frankreich vor dem Aus steht, prüft Berlin den Wechsel in das Konkurrenzprojekt. Doch die Hürden dafür sind hoch.
Es soll das wichtigste und teuerste Prestigeprojekt der europäischen Rüstungskooperation werden. Ob es tatsächlich realisiert wird, steht aber weiter in den Sternen.
Geheimdienst: zwei Tanker schwer beschädigt +++ Selenskyj entlässt Stabschef nach Korruptionsskandal +++ Ukraine: Russische Drohnen und Raketen greifen Kiew an +++ alle Entwicklungen im Liveblog
Die Bundeswehr bekommt Geld in großen Mengen, aber viele Dinge liegen trotzdem im Argen. Was kann, was soll Boris Pistorius daran ändern?
Dassault-Chef Eric Trappier verkörpert Frankreichs Stolz auf die eigenen Flugzeuge. Zusammen mit deutschen Unternehmen soll er einen neuen Kampfjet bauen. Das läuft gerade nicht so gut.
Mit dem türkische Präsidenten will der Kanzler über Sicherheitspolitik und Abschiebungen sprechen. Ganz ignorieren kann er den inhaftierten Oppositionspolitiker İmamoğlu aber nicht.
Um den Kauf des Kampfjets Eurofighter hat die Türkei lange gerungen. Nun unterschreiben die Briten ein Abkommen für ein Milliardengeschäft.
Nach etwas mehr als acht Jahren steht das teuerste und wohl auch komplexeste europäische Rüstungsprojekt FCAS vor dem Aus. Doch es gibt noch Optimisten.
Auch deutsche Eurofighter wurden alarmiert, als eine russische Drohne über Rumänien flog. In Polen stiegen Kampfflugzeuge „präventiv“ auf. Der ukrainische Präsident ruft die Europäer auf, nicht mehr an Versehen oder Irrläufer zu glauben.
Die großen Unternehmen aus der französischen Verteidigungsindustrie verzeichnen weiter ein sattes Kursplus – und ein Ende des Aufwärtstrends scheint nicht in Sicht.
Berlin gibt seine Blockade für den Export von Eurofightern an die Türkei auf. Ankara will bis zu 40 Kampfflugzeuge kaufen – auch um im Rüstungswettlauf mit Griechenland zu bestehen.
Deutschland, Frankreich und Spanien arbeiten am gemeinsamen Luftkampfsystem FCAS, dem teuersten Rüstungsprojekt Europas. Nun drängt die französische Seite auf eine stärkere Führungsrolle.
Bislang zeichnet sich keine Einigung ab, mit der das teuerste Rüstungsprojekt Europas zur Zufriedenheit aller Beteiligten vorangebracht werden kann. Paris drängt auf eine Neujustierung, Berlin ist dagegen.
Der Bundeskanzler will die Bundeswehr zur stärksten konventionellen Armee in Europa machen. Das wird nicht einfach. Einige Bündnispartner sind schlagkräftiger aufgestellt. Ein Überblick.
Ingo Gerhartz geht zur NATO. Der neue Inspekteur der Luftwaffe Holger Neumann gehört trotz seiner 56 Jahre noch zum „fliegenden Personal“.
Der US-Präsident sorgt mit seinem aggressiven Kurs gegenüber Verbündeten für immer mehr Unruhe unter Käufern des Kampfjets. Funktioniert der gefürchtete Kill-Switch?
Schwarz-Roter Kreditplan +++ Tom Enders im Gespräch +++ Bundeswehr +++ Russland und die Ukraine
Der frühere Airbus-Chef Tom Enders plädiert für eine rasche Abkehr von US-Rüstungstechnik, eine Drohnenarmee für Europa und eine Halbierung der Zahl von Generälen in der Bundeswehr.
Waffenschmieden profitieren, wenn Verteidigungsbudgets steigen. Doch Geld alleine reicht noch nicht, es geht auch um die richtigen Aufträge – und kluge Kooperationen. Ein Überblick.
Könnten die europäischen Staaten sich auch ohne den amerikanischen Schutzschild verteidigen? Probleme gäbe es von der Technologie bis zur Finanzierung.
Ein überraschender Partner für Japan, Großbritannien und Italien – sowie Druck auf Berlin und Paris: In die Entwicklung neuer Kampfjets kommt Bewegung.
Nur gemeinsam hätten die Luftwaffen der NATO eine Chance gegen die neuen Bedrohungen aus dem Osten. In Spanien trainieren junge Kampfpiloten aus fünf Nationen. Die NATO braucht sie dringender als je zuvor.
Die Rüstungsbranche lotet mit diskreten Treffen eine engere Kooperation aus, um Europas NATO-Länder verteidigungsbereit zu machen. Im Kern geht es darum, wie schneller und besser Waffen produziert werden können.
Airbus-Chef Guillaume Faury fordert weniger „ständige Konkurrenz“ in Europa, warnt Deutschland im Rüstungsexport vor Reputationsschäden – und erklärt, was bei einem Verlust von Europas Wettbewerbsfähigkeit droht.
Bundeskanzler Scholz will am Samstag in Istanbul den türkischen Präsidenten treffen. Es geht auch darum, zu verhindern, dass die Türkei sich zu weit von Europa entfernt.
Frankreich verkauft teures Militärgerät nach Serbien. Das Geschäft soll die EU-Anbindung stärken und ist in vielerlei Hinsicht bemerkenswert.
Nach gut zwei Monaten beendet die deutsche Luftwaffe die größte Verlegung ihrer Geschichte. Unser Korrespondent war bei ihrer letzten Übung in Indien dabei.
Der Triebwerkshersteller überzeugt mit dem Zwischenbericht die Börse. Der Aktienkurs legt um 6 Prozent zu.