Rente mit 63, Mütterrente :
Müntefering findet die Rentenpläne zu teuer

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Franz Müntefering vor einem Porträt des alten Sozialdemokraten August Bebel
Franz Müntefering vor einem Porträt des alten Sozialdemokraten August Bebeldpa

Die Rente mit 63 und die Mütterrente kosten zu viel Geld, findet der ehemalige SPD-Chef Franz Müntefering. Er ist nicht der einzige. Erstmals kritisiert auch ein aktiver Koalitionspolitiker die Pläne.

Der frühere SPD-Vorsitzende Franz Müntefering hat das am Mittwoch beschlossene Rentenpaket der großen Koalition scharf kritisiert. „Neue Frühverrentungen sind ein falsches Signal“, sagte Müntefering in einem Interview mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung (F.A.S.). Mit ihren Rentenplänen betreibe die große Koalition „eine Form von Realitätsverweigerung“. Statt dessen müsse die Politik „den Mut haben, sich die lange Strecke anzugucken und nicht nur für den Tag zu arbeiten“. Müntefering hatte während seiner Zeit als Bundesarbeitsminister gegen starke Widerstände in der eigenen Partei die „Rente mit 67“ eingeführt.

FAZ

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