Kommentar : Hamburgs kleines Tor zur Welt

Rot-Grün ist eine Gefahr für den Hamburger Hafen. Der Stadt fehlt gute Wirtschaftspolitik.
An diesem Sonntag steht die Zukunft des Hamburger Hafens auf dem Spiel. Dieser prägt die Stadt, verschafft rund 150.000 Menschen Arbeit und ist das Rückgrat der Wirtschaft. Doch Umweltfreunde stemmen sich aus Naturschutzgründen gegen die Elbvertiefung, mit der auch größere Schiffe den Hafen erreichen können. Den Ausbau bejaht zwar der Erste Bürgermeister Olaf Scholz (SPD), der seit vier Jahren die Stadt mit absoluter Mehrheit regiert und vor der Wiederwahl steht. In Umfragen liegt die SPD mit etwa 45 Prozent vorn. Sollte er nach der Bürgerschaftswahl am Sonntag einen Partner brauchen, kündigte Scholz an, die Grünen in die Regierung zu holen. Diese sind grundsätzlich gegen die Elbvertiefung und erreichen in Umfragen mehr als zehn Prozent. Mit einer rot-grünen Koalition wäre der Ausbau des Hafens ungewiss.




