Energiewende :
EU bremst deutsche Ökostrom-Ambitionen

Von
Helmut Bünder
,
Werner Sturbeck
Lesezeit:
Umweltverträglich, aber teuer
Umweltverträglich, aber teuerdpa

EU-Kommissar Oettinger hat ungewohnt deutlich auf drohende Konflikte aufmerksam gemacht und kritisierte die nationale Ausrichtung der deutschen Förderpolitik.

Die deutsche Energiewende stößt auf wachsende europarechtliche Bedenken. In bisher ungewohnter Deutlichkeit hat EU-Energiekommissar Günther Oettinger auf drohende Konflikte aufmerksam gemacht. Oettinger verwies auf die notwendigen EU-Genehmigungen für geplante Beihilfen zur Förderung der Energiewende und auf die Ambitionen kommunaler Stromversorger, die sich nach dem Atomausstieg auch überregional bessere Chancen gegenüber der privaten Konkurrenz ausrechnen. Er könne den Stadtwerken nur raten, Zurückhaltung an den Tag zu legen, um sich nicht, wie zuvor die Landesbanken, die Finger in Brüssel zu verbrennen, sagte Oettinger auf der Energiekonferenz, die das Energiewirtschaftliche Institut an der Universität zu Köln (EWI) und die F.A.Z. am Donnerstag veranstaltet haben.

FAZ

Ohne Abo weiterlesen

Dies ist kein Abo. Ihre Registrierung ist komplett kostenlos, ohne versteckte Kosten.
Oder 3 Monate für 1 € pro Monat Zugang zu allen FAZ+ Beiträgen erhalten und immer aktuell informiert bleiben.
Empfehlungen
Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Meister (m/w/d) für die Pizzaproduktion
Dr. Oetker Tiefkühlprodukte KG
Zum Stellenmarkt
Frankfurter Allgemeine Zeitung
Stellenmarkt
Teamleiter*in Elektronikwerkstatt (Elektromeister*in)
Max-Planck-Institut für Plasmaphysik
Zum Stellenmarkt
Weitere Themen
Services