Energiegipfel : Länder entschärfen Gabriels Windkraft-Pläne

Die Einschnitte bei der Windkraft-Förderung sollen weniger stark ausfallen als vom Wirtschaftsminister geplant. Darauf haben sich Bund und Länder beim Energie-Krisengipfel im Kanzleramt geeinigt. Wichtige Fragen bleiben aber weiter strittig.
Nord gegen Süd, Wind gegen Biomasse, Nordrhein-Westfalen gegen Bayern und Privathaushalte gegen stromintensive Unternehmen – so in etwa verlaufen die Konfliktlinien bei der Reform der Energiewende. Angesichts dieser Gemengelage hatte die Bundeskanzlerin die Ministerpräsidenten der Länder und Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel (SPD) zum Krisengipfel ins Kanzleramt eingeladen. Nach langer Debatte einigte sich die Runde am späten Dienstagabend in einigen wichtigen Punkten.



