https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/verband-pro-bahn-raet-zum-ferienbeginn-trotz-9-euro-ticket-zum-ice-18129685.html

ICE statt RE : Pro Bahn rät zum Ferienbeginn zum Umstieg auf den Fernverkehr

  • Aktualisiert am

Trotz 9-Euro-Ticket rät der Fahrgastverband Pro Bahn, mit Fernzügen in den Urlaub zu reisen. Bild: dpa

Obgleich sich in diesem Sommer viele Urlaubsziele in Deutschland mit dem 9-Euro-Ticket erreichen lassen, rät der Fahrgastverband doch zur Anreise mit Fernzügen nebst Sitzplatzreservierung.

          1 Min.

          Aufgrund des 9-Euro-Tickets dürfte es mit Beginn der Sommerferien wieder voll werden im Regionalverkehr. Der Fahrgastverband Pro Bahn rät deshalb zum Umstieg auf ICE und IC. „Allen Reisenden empfehlen wir: Wer jetzt in den Urlaub fahren will, sollte den Fernverkehr nutzen und sich da Plätze reservieren“, sagte der Ehrenvorsitzende des Verbands, Karl-Peter Naumann, der Deutschen Presse-Agentur. Insbesondere auf Strecken mit einer schnellen Regionalexpressanbindung sei die Nachfrage sonst zu hoch. „Noch mehr nachrüsten können die Unternehmen aber sicherlich nicht, weil es weder die Fahrzeuge noch das Personal gibt, gerade in NRW“, sagte Naumann. In Nordrhein-Westfalen haben die Sommerferien bereits begonnen, weitere Bundesländer folgen in Kürze.

          Tatsächlich scheint der Fernverkehr für viele Reisende trotz des günstigen Angebots im Regionalverkehr eine beliebte Option zu bleiben. Mit Blick auf die Sommerferien in NRW beobachte der Verband Deutscher Verkehrsunternehmen (VDV), „dass die Urlaubsreisenden auf den langen Strecken, etwa Richtung Bayern oder Berlin, zum Teil auf den umstiegsärmeren und schnelleren Bahn-Fernverkehr oder Fernbusse ausweichen“, sagte VDV-Präsident Ingo Wortmann.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Kaschieren die Spaltung der Partei leidlich: die Vorsitzenden Tino Chrupalla und Alice Weidel

          Putin und die AfD : Kalt im Herzen

          Die Partei will die Abstiegsängste vieler Bürger angesichts von Inflation und Energiekrise für sich nutzen. Ihre Erzählung: Schuld an der Misere ist nicht Wladimir Putin, sondern die Bundesregierung. Kann das verfangen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.