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Pleite, Pannen und Versager

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Die Wirecard-Zentrale in Aschheim bei München
Die Wirecard-Zentrale in Aschheim bei MünchenEPA

Der Wirecard-Skandal legt schonungslos die Schwächen und Organisationsmängel der deutschen Finanzaufsicht offen. Wichtige Aufgaben wurden an externe Stellen ausgelagert. Eine Rekonstruktion.

Vor anderthalb Monaten war der Wirecard-Chef noch obenauf: „Wenn sich der ganze Lärm und Staub gelegt hat, dann wird Wirecard ein Unternehmen sein, das dieses Jahr eine Milliarde Euro Ebitda generiert und mit am schnellsten in der Branche wächst“ – so schrieb Markus Braun am 17. Mai auf Twitter. Aus heutiger Sicht wirkt die Durchhalteparole an seine leidgeprüften Aktionäre bizarr. Die Frage stellt sich: Sprach da ein unwissendes Opfer finsterer Machenschaften in dem von ihm geführten Unternehmen oder aber ein skrupelloser Täter mit hoher krimineller Energie? Die Antwort zu finden, damit werden die Strafverfolger noch jahrelang beschäftigt sein.

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