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Syngenta-Chef : „Afrika braucht keine Spenden, sondern bessere Ausbildung“

Rund 700 Millionen Menschen auf der Welt haben nicht genug zu essen. Besonders schlimm ist es derzeit auf der Insel Madagaskar, wo eine Dürre die Ernte vernichtet hat Bild: AFP

Ein Gespräch mit dem Chef des Saatgutherstellers Syngenta über die Hungersnot in Madagaskar, Klimaschutz mit Pestiziden und die Grenzen der Ökolandwirtschaft.

          7 Min.

          Herr Fyrwald, in Madagaskar wütet eine Hungersnot, in vielen Teilen der Welt sind Nahrungsmittel knapp. Sie sind der Chef von Syngenta, einem der größten Hersteller von Saatgut und Pflanzenschutzmitteln auf der Welt. Was tun Sie gegen die Misere?

          Sebastian Balzter
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Wir helfen Landwirten dabei, mehr Nahrungsmittel auf weniger Fläche zu ernten, damit die Weltbevölkerung genug zu essen hat. Da geht es einerseits darum, die Ernte gegen Wetterextreme wie Hitze, Trockenheit und Überflutungen zu schützen; andererseits soll möglichst viel CO2 im Boden bleiben, damit der Klimawandel gebremst wird. Wir geben im Jahr 1,8 Milliarden Dollar für die Forschung an Produkten aus, die das möglich machen sollen.

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