Umbruch im Staatskonzern : Bahnchefin Palla räumt auf

Mit der neue Bahnchefin Evelyn Palla dreht sich das Personalkarussell so schnell wie lange nicht. Dabei geht es durchaus ruppig zu.
Die Bummelei bei der Deutschen Bahn hat ein Ende, jedenfalls wenn es um den grundlegenden Umbau des Vorstandes geht. Seitdem Evelyn Palla Anfang des Monats die Spitzenposition am Staatskonzern eingenommen hat, macht sie kurzen Prozess: Nach Bahnchef Richard Lutz müssen in den kommenden Wochen drei weitere Vorstände ihren Hut nehmen, zwei neue Manager kommen hinzu – darunter die Hornbach-Managerin Karin Dohm als künftige Finanzvorständin. Die Führungsetage schrumpft von acht Vorständen auf künftig sechs. Dazu müssen gerade eine noch ungenannte Zahl von Führungskräften den Konzern verlassen, oder sie werden freigestellt. Schon aus arbeitsrechtlichen Gründen wird deshalb der böse Verdacht frustrierter Bahnkunden Realität: Hochbezahlte Manager bekommen Geld fürs Nichtstun.
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