Schuldenkrise :
Bundesregierung fordert neuen Stabilitätspakt

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Neuer Plan: Philipp Rösler (Foto: vergangene Woche in Norwegen) will sein Konzept Ende September dem EU-Wettbewerbsrat präsentieren
Neuer Plan: Philipp Rösler (Foto: vergangene Woche in Norwegen) will sein Konzept Ende September dem EU-Wettbewerbsrat präsentierendpa

Stresstest, Schuldenbremse, Stabilitätsrat: Wirtschaftsminister Rösler (FDP) schlägt zur Beruhigung der Märkte einen neuen Stabiltätspakt vor. Ein neues europäisches Exekutivgremium soll die Wettbewerbsfähigkeit einzelner Euroländer kontrollieren.

Bundeswirtschaftsminister Philipp Rösler (FDP) hat einen neuen Stabilitätspakt für den Euroraum gefordert. Es reiche nicht, nur neue Rettungsschirme zu spannen, sagte er am Dienstag in Berlin. Erstens müsse jeder Eurostaat „schnellstmöglich“ eine Schuldenbremse einrichten. Zweitens müssten sich die Staaten einem Test ihrer Wettbewerbsfähigkeit unterziehen. Sollte ein Land nicht bestehen, müsse drittens ein neuer Stabilitätsrat mit automatischen Sanktionsmechanismen eingreifen.

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