Eurokrise : Griechenland schafft die Wende nicht

Griechenland verfehlt offenbar abermals die Vereinbarungen mit seinen Gläubigern. Nach einem Bericht schafft es Athen nicht, wie vereinbart ab 2015 seinen Haushalt ohne zusätzliche Hilfen finanzieren. Brüssel und europäische Notenbanken sehen demnach eine Finanzierungslücke von rund 30 Milliarden Euro.
Griechenland muss länger als geplant am finanziellen Tropf der internationalen Geldgeber hängen. Das berichtet die „Süddeutsche Zeitung“ unter Berufung auf Aussagen hoher EU-Diplomaten in Brüssel. Demnach kann das Land voraussichtlich nicht wie geplant von 2015 an seinen Haushalt ohne zusätzliche Hilfen finanzieren, hieß es weiter. Auch das Ziel, von 2020 an die Schulden wieder komplett an den Finanzmärkten refinanzieren zu können, werde verfehlt. Athen benötige „mindestens zwei Jahre“ zusätzlich Zeit, um wieder auf die Beine zu kommen, heiße es übereinstimmend in Brüssel und in europäischen Notenbanken.





